INDISKRET (1959)

In wie vielen Filmen gaukelt ein Mann seiner Geliebten vor, er wäre nicht verheiratet! INDISKRET dreht dies schön um: Hier täuscht Cary Grant seiner Liebe vor, er wäre verheiratet, obwohl das nicht stimmt – um weiter frei zu sein. Mit INDISKRET erscheint ein eher unbekannterer Film des erst kürzlich verstorbenen Stanley Donen (er starb Ende Februar 2019 an Herzversagen) noch einmal auf Blu-ray und DVD.

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UNTERNEHMEN PETTICOAT (1959)

UNTERNEHMEN PETTICOAT war einer der frühen Erfolge von Regisseur Blake Edwards (FRÜHSTÜCK BEI TIFFANY, DER ROSAROTE PANTHER). In den Hauptrollen hat er für seine aufwendig inszenierte Kriegsgroteske zwei wunderbare Stars gefunden: Tony Curtis, der Ende der 1950er Jahre mit FLUCHT IN KETTEN (1958), MANCHE MÖGEN’S HEIß (1959) und UNTERNEHMEN PETTICOAT mit seine größten Erfolge feierte, und Cary Grant, der zu dem Zeitpunkt so langsam dem Ende seiner Karriere entgegensteuerte und diesen Film mitproduzierte.

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CENTRAL PARK – MASSAKER IN NEW YORK (2017)

Der Central Park in New York – ein guter Filmschauplatz. Es wundert nicht, dass auch das Slasher-Genre ihn nun für sich entdeckt hat. Der simple Titel CENTRAL PARK – MASSAKER IN NEW YORK sagt da schon alles aus, was der Horrorfan wissen muss. Regie-Neuling Justin Reinsilber, eigentlich Schauspieler, zeichnet sich fürs Drehbuch und die Regie verantwortlich. Die Werbung für den Film setzt groß an: Mit Slasher-Filmen wie HALLOWEEN oder FREITAG, DER 13. wird dort CENTRAL PARK verglichen. Ob der Film das Versprechen halten kann?

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DER VORNAME (2018)

DER VORNAME ist endlich einmal ein perfektes Beispiel dafür, wie eine grandiose Komödie auszusehen hat. Schon der Trailer war einer der witzigsten und Bestgemachtesten, die man seit langem gesehen hatte. Man konnte bei ihm schon das perfekte Timing sehen, das DER VORNAME auszeichnet. Und er lockte die Zuschauer glücklicherweise ins Kino: Über eine Millionen Menschen sahen die Mischung aus psychologischem Kammerspiel und bitterböser Komödie im Kino. Jetzt kann man DER VORNAME noch einmal oder zum ersten Mal im Heimkino genießen. Es ist ein Film, den man nach der Sichtung direkt noch mal sehen will.

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COLD WAR – DER BREITENGRAD DER LIEBE (2018)

Fünf Jahre nach seinem ruhigen, bedächtigen Werk IDA (2013), das viele Preise abräumte, beeindruckte der polnische Regisseur Paweł Pawlikowski auf Festivals erneut mit einem Film: Sein COLD WAR ist mehrfach preisgekrönt, unter anderem gewann er den Europäischen Filmpreis und wurde für drei Oscars nominiert. Das Drama erzählt die sich über zwanzig Jahre erstreckende Geschichte zweier Liebenden, während des Kalten Krieges. Seine ruhige Erzählweise sowie sein Verzicht auf Mainstream-konforme Inszenierung erschafft eine stark an die Nouvelle Vague erinnernde Atmosphäre.

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DUMBO (2019)

Kurzinhalt:
Der Zirkus von Max Medici (Danny DeVito) hat schon bessere Zeiten gesehen. Und auch das neue Elefantenbaby mit den Riesenohren trägt nur weiter zum Gespött der Leute bei. Der abgehalfterte Zirkusstar Holt Farrier (Colin Farrell) soll sich darum kümmern und das Problem aus der Welt schaffen.

Doch als Holts Kinder Milly (Nico Parker) und Joe (Finley Hobbins) herausfinden, dass Dumbo mit seinen außergewöhnlichen Ohren fliegen kann, setzt nicht nur die angeschlagene Zirkustruppe all ihre Hoffnung in den kleinen Dickhäuter. Auch der zwielichtige Unternehmer V.A. Vandevere (Michael Keaton) wittert eine Sensation und damit natürlich das große Geld und überredet Medici, ihm den kleinen Dumbo als Attraktion für seinen Vergnügungspark „Dreamland“ zu verkaufen.

An der Seite der charmanten Luftakrobatin Colette Marchant (Eva Green) setzt Dumbo zum Höhenflug an – unter der glänzenden Oberfläche von Dreamland verbergen sich jedoch dunkle Geheimnisse!

DUMBO ist das neue Märchen vom Fantasy-Meister Tim Burton. Dieser wagt sich nach ALICE IM WUNDERLAND (2010) an eine weitere Disney-Realverfilmung. Wir dürfen uns wohl auch diesmal auf eine Mischung aus knallbunten Charakteren und ein wenig Düsternis freuen.

Besonders erfreulich ist bei dieser Realverfilmung schon jetzt, dass sie ihre eigenen Wege geht und nicht die selbe Story wie der Zeichentrickfilm erzählt. Das hat schon MALEFICENT, aber auch ALICE IM WUNDERLAND gut getan.

Vor der Kamera stehen Colin Farrell (WIDOWS; 2018), Danny DeVito (THE KOMINSKY METHOD; 2018), Eva Green (300 – RISE OF AN EMPIRE; 2014), Michael Keaton (BIRDMAN; 2014), Nico Parker und Finley Hobbins.

Quelle: Pressematerial Disney

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MOGLI (2018)

Motion Capturing-König und Regisseur Andy Serkis hatte es mit seinem MOGLI wirklich nicht leicht. Dabei hat gerade er die größte Erfahrung damit, Tieren menschliche Züge zu verleihen. Doch auch Disney hatte die Idee von einer realen Umsetzung des Dschungelbuch-Stoffes – zur selben Zeit. Und so verschob sich seine Veröffentlichung seines Films immer weiter und landete schließlich nicht auf der Leinwand, sondern auf Netflix.

Hat das MOGLI wirklich verdient? Optisch nicht, inhaltlich schon. Denn dem Film fehlt etwas: eine rote Linie.

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BACKTRACE (2018)

Regisseur Brian A. Miller, bekannt für B-Actionmovies wie REPRISAL (2018), VICE (2015) oder THE PRINCE – ONLY GOD FORGIVES (2014), verfolgt mit seinen Actionfilmen meist die gleiche Strategie: einfache, wenig aufwändige Schießereien, eine nicht allzu komplizierte Story und in einer Nebenrolle ein Star (meistens Bruce Willis), um den Film auch gut vermarkten zu können. Mit BACKTRACE geht Miller keine neuen Wege. Den Star, den er hier in einer nicht allzu wichtigen Rolle verheizt, ist Sylvester Stallone.

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