PLÖTZLICH FAMILIE (2018)

PLÖTZLICH FAMILIE erzählt die wahre Geschichte eines kinderlosen Paares, das gleich drei Kinder adoptiert. Regisseur und Drehbuchautor Sean Anders (KILL THE BOSS 2/ DADDY’S HOME 1+2) hat dies selbst erlebt und berichtet sozusagen aus erster Hand, ein semiautobiographischer Film gewissermaßen. Wer Anders’ bisherigen Filme kennt, erwartet eine alberne Komödie, doch PLÖTZLICH FAMILIE ist stellenweise alles andere als das, oft sehr moralisierend und gefühlsbetont. Ein Plädoyer für Menschlichkeit und Toleranz.

Weiter zur kritik

AVENGERS: ENDGAME (2019)

Ein Abschluss. Ein Abschluss? Dutzende Abschlüsse. AVERGERS: ENDGAME ist wahrlich ein würdiges Finale für fast elf Jahre Marvel Cinematic Universe. Vielleicht obliegt dem Film dabei etwas zu viel Selbstinszenierung, ja gar Selbstverliebtheit. Aber das, was die Russo-Brüder hier auf die Leinwand gebracht haben, ist erzählerisch eine unterhaltsame Heldenreise auf hohem Niveau. Platt hingegen ist höchstens der Fanboy nach dieser emotionalen und euphorisierenden Achterbahnfahrt.

Weiter zur kritik

INDISKRET (1959)

In wie vielen Filmen gaukelt ein Mann seiner Geliebten vor, er wäre nicht verheiratet! INDISKRET dreht dies schön um: Hier täuscht Cary Grant seiner Liebe vor, er wäre verheiratet, obwohl das nicht stimmt – um weiter frei zu sein. Mit INDISKRET erscheint ein eher unbekannterer Film des erst kürzlich verstorbenen Stanley Donen (er starb Ende Februar 2019 an Herzversagen) noch einmal auf Blu-ray und DVD.

Weiter zur Kritik

UNTERNEHMEN PETTICOAT (1959)

UNTERNEHMEN PETTICOAT war einer der frühen Erfolge von Regisseur Blake Edwards (FRÜHSTÜCK BEI TIFFANY, DER ROSAROTE PANTHER). In den Hauptrollen hat er für seine aufwendig inszenierte Kriegsgroteske zwei wunderbare Stars gefunden: Tony Curtis, der Ende der 1950er Jahre mit FLUCHT IN KETTEN (1958), MANCHE MÖGEN’S HEIß (1959) und UNTERNEHMEN PETTICOAT mit seine größten Erfolge feierte, und Cary Grant, der zu dem Zeitpunkt so langsam dem Ende seiner Karriere entgegensteuerte und diesen Film mitproduzierte.

Weiter zur kritik

CENTRAL PARK – MASSAKER IN NEW YORK (2017)

Der Central Park in New York – ein guter Filmschauplatz. Es wundert nicht, dass auch das Slasher-Genre ihn nun für sich entdeckt hat. Der simple Titel CENTRAL PARK – MASSAKER IN NEW YORK sagt da schon alles aus, was der Horrorfan wissen muss. Regie-Neuling Justin Reinsilber, eigentlich Schauspieler, zeichnet sich fürs Drehbuch und die Regie verantwortlich. Die Werbung für den Film setzt groß an: Mit Slasher-Filmen wie HALLOWEEN oder FREITAG, DER 13. wird dort CENTRAL PARK verglichen. Ob der Film das Versprechen halten kann?

Weiter zur Kritik

DER VORNAME (2018)

DER VORNAME ist endlich einmal ein perfektes Beispiel dafür, wie eine grandiose Komödie auszusehen hat. Schon der Trailer war einer der witzigsten und Bestgemachtesten, die man seit langem gesehen hatte. Man konnte bei ihm schon das perfekte Timing sehen, das DER VORNAME auszeichnet. Und er lockte die Zuschauer glücklicherweise ins Kino: Über eine Millionen Menschen sahen die Mischung aus psychologischem Kammerspiel und bitterböser Komödie im Kino. Jetzt kann man DER VORNAME noch einmal oder zum ersten Mal im Heimkino genießen. Es ist ein Film, den man nach der Sichtung direkt noch mal sehen will.

Weiter zur Kritik