SOLO – A STAR WARS STORY (2018)

SOLO – A STAR WARS STORY hätte nicht nur den Beginn einer großen Freundschaft markieren, sondern auch endgültig eine lose Prequel-Reihe im STAR WARS Universum festigen können. Erstes wurde passabel umgesetzt und ist definitiv besser als sein Ruf. Aber passable reicht dem Publikum eben nicht. Und so ruderte Disney mit seinen Filmen zurück. Nun ist SOLO für das Heimkino erschienen – und wer weiß, vielleicht wird der Science Fiction Film hinten heraus doch noch kommerziell erfolgreicher als gedacht.

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COLD SKIN – INSEL DER KREATUREN (2017)

In der spanisch-französischen Produktion COLD SKIN stehen zwei Männer einer riesigen Horde unheimlicher, gefährlicher Kreaturen gegenüber. Was zunächst nach Gemetzel klingt, ist in Wirklichkeit ein stimmungsvolles und vielschichtiges Werk. Für einen Horrorfilm setzt COLD SKIN ungewöhnliche Akzente, bedient sich aber auch häufig genug dem, was Weiter zur Kritik

MALEIKA (2017)

1996 lebte Matto Barfuss über Monate unter den Raubkatzen. Seine Arbeit machte ihn berühmt und schärfte das Bewusstsein für die seltenen Geparden. Nun glaubt er eine Nachfahrin von den gefunden zu haben, mit denen er damals unterwegs war: MALEIKA heißt sie und hat gleich sechs Junge bekommen. Ungewöhnlich für eine Gepardin – und eine Aufgabe voller MALEIKA (2017)Weiterlesen

AVENGERS – INFINITY WAR (2018)

Und Schnipps da ist er schon im Heimkino: AVENGERS – INFINITY WAR. Der Film, auf den ganze 10 Jahre hingearbeitet wurde. Das Gerangel um fünf mächtige Steine erfährt seinen Höhepunkt und beinahe alle Helden sind mit dabei. Doch diesmal geht es nicht wirklich um die Helden. Dieser Filme gehört vielmehr einem Schurken – „endlich!“, möchte man sagen.

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HALLOWEEN (2018)

Auch wenn bei HALLOWEEN eine Zahl dahinter fehlt und der Anschein entsteht, dass es sich um ein Remake von Bloumhouse handeln könnte, ist dieser Horror-Slasher der alten Schule eine Fortsetzung – vielleicht sogar das krönende Finale. Regisseur David Gordon Green greift das Gefühl des ersten Teils von 1978 auf und kreiert einen erbarmungsloses Film, der mit manchem Augenzwinkern auch für ein Schmunzeln sorgt. Ein ambivalentes Werk, bei dem nicht viel Luft zum Durchatmen bleibt.

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DRESSED TO KILL (1980)

Brian de Palma beherrscht spannendes, mitreißendes Kino, das hat er in vielen Genres bewiesen: im Kriegsdrama (DIE VERDAMMTEN DES KRIEGES, 1989), im Gangsterfilm (SCARFACE, 1983) oder auch im Horrorfilm (CARRIE, 1976). Doch der Thriller ist und bleibt seine Spezialität: Nicht nur in seinen bekanntesten Thrillern THE UNTOUCHABLES (1987), SPIEL AUF ZEIT (1998) oder auch MISSION IMPOSSIBLE (1996) beschwor er stets eine packende Atmosphäre, die den Zuschauer nie loslässt.

Bei DRESSED TO KILL wandte er sich dem erotischen Psychothriller zu, kommt hier aber trotz einiger überraschender Plot Points qualitativ nicht an seine sonstigen Werke ran – dafür wandelt er anspielungsreich auf den Spuren Hitchcocks zwischen VERTIGO (1958) und PSYCHO (1960).

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THE BOLD TYPE – DER WEG NACH OBEN – Staffel 1 (2017)

“Ach, so eine kitschige, amerikanische Teenie-Serie“, lautete meine Antwort 20 Minuten, nachdem ich mit der ersten Episode von THE BOLD TYPE angefangen hatte, als eine Freundin mich fragte, was ich gerade schaue. Zehn Episoden später fällt mir dieses zu vorschnell gemachte Urteil nochmal ein, denn die Serie traut sich Weiter zur Kritik

LETZTES JAHR IN MARIENBAD (1961)

LETZTES JAHR IN MARIENBAD ist nach HIROSHIMA, MON AMOUR (1959) der zweite große Spielfilm von Alain Resnais (NACHT UND NEBEL). Er gilt bis heute als Klassiker des anspruchsvollen, poetischen Films und als Meilenstein der Nouvelle Vague. Er ist mehr Experimentalfilm als Drama, verweigert sich jeglichen konventionellen Erzähl- und Darstellungsmustern und orientiert sich in keiner Weise am traditionellen Erzählkino. Dessen sollte man sich LETZTES JAHR IN MARIENBAD (1961)Weiterlesen