Film

POPEYE (1980)

Kurzinhalt:
Seemann Popeye (Robin Williams) hat die ganze Welt umfahren und sucht Zeit seines Lebens nach seiner Familie. Als er in einem verschlafenen Fischerdorf landet, ist er seinem Ursprung näher als er denkt. Doch bevor er sein Familiengeheimnisse lüftet, verliebt er sich ausgerechnet in die schöne Olive Oyl (Shelly Duvall). Diese ist mit dem Raufbold Bluto (Paul L. Smith) verbunden. Und so kommt es, wie es kommen muss: Beide treffen aufeinander und es gibt auf die Nuss.

Was das alles auch noch mit einem Schatz und einem Oktopus zu tun hat? Seht es euch selbst an:

Es hätte alles so schön sein können: Als 1980 POPEYE herauskam, war dies eine der frühen Comicverfilmungen, die sich möglichst nahe an der Vorlage halten wollte. Die stammt aus dem Jahre 1919. Zeichner Elizie Crisler Segar erfand den ruppigen Seemann mit den kräftigen Unterarmen, dem zwinkernden Auge und seiner Vorliebe für Spinat. All das setzt Robin Williams hervorragend um. Nur die Story ist etwas flach, vorhersehbar und höchst albern. Und die Tatsache, dass Disney den Film ausgerechnet als Musical inszenieren musste, tat dem Werk auch nicht sonderlich gut.

Und doch: POPEYE wird heute zu unrecht verachtet und belächelt. Denn in seiner plakativen, flachen Art trifft ein auf infantile Weise den Geist der Comics. Regisseur Robert Altman – immerhin der Regisseur von M.A.S.H. (1970), schaffte hier einen Film, der im Inhalt schwächelt, jedoch durch seine Figuren und das Setting Freude macht.

Und wusstet ihr, dass das Fischerdorf aus dem Film noch heute zu bewundern ist? Die Dreharbeiten fanden auf Malta statt. Eben dort steht heute der „Popeye Village Fun Park“. Nett!

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