NANOUK (2018)

Kinostart: 18.10.2018 | Regie: Milko Lazarov

Kurzinhalt:
Jakutien beherbergt die Eiswüsten des sibirischen Nordens: ein unwirklicher, lebensfeindlicher Ort und gleichzeitig atemberaubend schön. Hier leben wie ihre indigenen Vorfahren Sedna und Nanouk, ein in die Jahre gekommenes Ehepaar. Ihre Jurte besteht aus Rentierfellen und sie versorgen sich mit Jagen und Fischen, in der Wildnis nur begleitet von ihrem Hund. Es ist ein schweigsamer und rauer Alltag, den beide ohne viele Worte verbringen. Und das Überleben wird schwieriger, denn die wenigen Tiere um sie herum verenden an einer mysteriösen Krankheit. Die immer früher einsetzende Schneeschmelze und Stürme bedrohen die schützende Behausung.

Ein Besuch unterbricht ihre Routine. Chena, ein junger Mann, ist die einzige Verbindung zur Zivilisation und zu Tochter Ága. Vor langer Zeit hat sie das traditionelle Leben und die Familie verlassen. Nanouk möchte seine Tochter noch einmal wiedersehen. Im Angesicht so vieler Entbehrungen macht er sich schließlich auf den Weg – von der Wildnis in die Stadt und zu Ága.

NANOUK ist mit Sicherheit wieder einer dieser Filme, in denen auch die Landschaft eine Hauptrolle innehat. Mitten in der eisigen Kälte Sibiriens treffen wir auf einen Mann, der die gewohnte Einsamkeit verlassen muss, um ein letztes Mal seine Tochter zu sehen.

Schon als kleiner Junge war ich fasziniert vom Nordpol und den Menschen im Norden. Wahrscheinlich ist das der Hauptgrund, warum ich mich so viele Jahre später für dieses Thema entschieden habe.“, so der Regisseur. Die Weltpremiere von NANOUK wurde auf den Filmfestpielen in Venedig gefeiert.

Quelle: Pressematerial Neue Vision Filmverleih

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