A QUIET PLACE (2017)

Im Horrorgenre etwas Innovatives, Radikales und Neues auszuprobieren erfordert Kreativität und Mut. Beides beweist A QUIET PLACE. Horror, Schrecken und Spannung braucht kein knalliges, schreiendes, hektisches Jump-Scare-Feuerwerk. Durch Reduktion, Minimalismus und eine unheimliche Atmosphäre lässt sich das alles viel intensiver gestalten – das zeigt A QUIET PLACE eindringlich. Mit einem Minimalismus, der sich aus der Story heraus begründet, lehrt er den Zuschauer mit einfachsten Mitteln das Fürchten. Er entwickelt eine Weiter zur Kritik

REVENGE (2017)

Der französische REVENGE ist endlich mal wieder ein guter Beitrag zum Genre des Rape&Revenge-Thrillers. Dabei ist es besonders erfreulich, dass eine Frau diesen gelungenen Streifen in einem eigentlich von Männern dominierten Genre inszenierte: Coralie Fargeat. Und sie zeigt den Männern mit ihrem Erstlingswerk, wie man ein richtig gutes und dabei trotzdem hochbrutales Rape&Revenge-Movie macht! Es ist nicht die gewöhnliche Story, mit der REVENGE überzeugt, sondern die gewaltigen, ungewöhnlichen Bilder.

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A THOUGHT OF ECSTASY (2017)

Der neue Film von RP Kahl (BEDWAYS) dürfte nicht jedermanns Sache sein. Er ist speziell, alles andere als konventionell und an manchen Stellen zart skandalreißerisch. Oberflächlich ist A THOUGHT OF ECSTASY ganz vage ein Erotikthriller, aber mit stark experimentellen Zügen. Für Cineasten durchaus von Interesse, der Otto Normalverbraucher ist hier eindeutig falsch.

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DAS ZEITRÄTSEL (2018)

Irgendwie nichts ganzes und nichts halbes: DAS ZEITRÄTSEL ist ein optisch schöner Film mit inhaltlichen Schwächen und einer tragischen Inkonsequenz in seiner Umsetzung. Wir könnten hier den Beginn eines wundervollen Franchise erleben. Doch leider wabert das Science Fiction Märchen in einer Raum-Zeit-Kontinuum-Blase herum.

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LUNA (2017)

Die Deutschen können kein Genrekino? Können sie doch! Das beweist in weiten Teilen auch wieder LUNA. Er ist sicherlich kein perfekter Thriller, aber er gehört zu den besseren Genrefilmen, die in Deutschland in letzter Zeit entstanden sind. Und von denen mangelt es hierzulande ja sowieso.

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24 STUNDEN IN SEINER GEWALT (1990)

Michael Cimino hat filmgeschichtsträchtige Werke geschaffen: den Oscar-prämierten DIE DURCHDIE HÖLLE GEHEN (1978) etwa oder das riesige Western-Epos HEAVEN‘S GATE (1980), das angeblich das Filmstudio United Artists in den Ruin trieb. 24 STUNDEN IN SEINER GEWALT, einer der letzten Filme in Ciminos Karriere, hat keine solch filmgeschichtliche Relevanz, außer dass es ein Remake von William Wylers AN EINEM TAG WIE JEDER ANDERE (1955) darstellt. Doch gelang dem Regisseur hiermit ein netter kleiner Home Invasion Thriller, der zwar nicht frei von Schwächen ist, aber dennoch ganz gut unterhält.

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BLACK PANTHER (2018)

Alle reden noch über ein folgenreiches Fingerschnippen im Kino, da bringt Disney mit BLACK PANTHER bereits den ersten erfolgreichen Superheldenfilm in diesem Kinojahr für das Heimkino heraus. Da können wir natürlich nicht wegsehen und begrüßen das Kätzchen bei uns zu Hause.

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YOUR NAME – GESTERN, HEUTE UND FÜR IMMER (2017)

Er ist der erfolgreichste Anime aller Zeiten: YOUR NAME – GESTERN, HEUTE UND FÜR IMMER. Der japanische Film erzählt nicht irgendeine Liebesgeschichte, sondern verwebt darin traditionellen Glauben und gesellschaftliche Unterschiede.

YOUR NAME ist ein auf jeder Ebene herausragendes, intelligentes und gefühlvolles Werk. Und doch bleiben ein paar Fragen offen.  Weiter zur Kritik

KICKS (2016)

In Justin Tippings KICKS tauchen wir als Zuschauer in eine Welt ein, die geprägt ist von Gewalt und Armut. Anerkannt und respektiert wirst du hier, wenn du Statussymbole besitzt. Der 15-jährige Brandon (Jahking Guillory) wächst genau in dieser Welt auf. Genau genommen in Richmond, Kalifornien. Aufgrund seiner kleinen Körpergröße und den armen Verhältnissen, aus denen er stammt, scheint er ein leichtes Opfer für Hänseleien zu sein. Als eine kriminelle Gang ihm dann seine neuen, heiß begehrten Sneakers abzieht, beschließt er Weiter zur Kritik