Der Filmaffe 2018 – Ein Rückblick

Ein Jahr im Wandel

Im Gegensatz zu den letzten Jahren wird dieser Rückblick auf den Filmaffen eher kurz ausfallen. Denn es ist deutlich weniger passiert als hätte passieren können. Der Blog war das ganze Jahr über im Wandel. Wenn eines Beständigkeit hatte, dann unsere Flatterhaftigkeit. Das lag zugegebener Maßen hauptsächlich an mir. Ich hatte viele Ideen, einerseits den Filmaffen qualitativ zu verbessern. Andererseits suchte ich nach Lösungen, um mir auch das Leben zu erleichtern. Beides ist etwas zu gut gelungen. Aber mal der Reihe nach.

 

Never change a running system

Optisch hat sich der Filmaffe dieses Jahr nicht verändert. Alle Strukturen sind beim Alten geblieben. Und das war auch gut so. Denn mittlerweile haben wir uns etwas aufgebaut,dass sich etabliert hat. Der Filmaffe hat durch sein Aussehen einen Wiedererkennungswert. Den wollten wir natürlich erhalten. Aber ihr werdet euch bald wundern. Denn die Optik wird gerade etwas modernisiert. Begonnen haben wir mit der Startseite – das liegt aber an der neuen Ausrichtung, dazu später mehr.

 

Kleiner Umzug in die Hauptstadt

Der größte Grund, warum ich nur wenig Zeit hatte, mich so intensiv wie 2017 um den Filmaffen zu kümmern,ist ein Umzug nach Berlin. Der birgt jedoch strategische Vorteile.Denn nun können neue Affen rekrutiert werden, die direkt im Zentrum der deutschen Filmindustrie wohnen. Und doch hat der Ortswechsel mich ganz schön vereinnahmt. Spätestens ab August 2019 waren alle bisherigen Routinen dahin. Ab hier galt es erst einmal, sich in sein neues Leben einzurichten. Das habe ich nun geschafft und es kann weitergehen.

 

Mehr News, wenig Trailer Parks

Wir haben dieses Jahr viel herumexperimentiert und aufgeräumt. Der sehr aufwändige Newsticker wurde kaum gelesen: Weg damit. Die Trailer Parks werden kaum gefunden: Weg damit. Statt dessen entwickelten wir einen neuen News-Bereich, in dem pro Beitrag nur noch ein Thema im Fokus stand.Das lief besser und macht die Veröffentlichungen einfacher. Außerdem waren sie auch für die Leser interessanter. Dann optimierten wir noch unsere Filmdatenbank. Insgesamt 316 neue Filme kamen 2018 auf dem Blog. Das ist eine ganz schön große Menge, leider sind das aber auch ein paar Filme weniger als letztes Jahr. Ebenso sieht es bei den Filmkritiken aus: 2017 waren es knappe 130, nun immerhin 112 Besprechungen.

 

Weniger füllt Energiereserven

Nach fünfeinhalb Jahren jede Woche Action darf man auch mal etwas pausieren. Es tat gut, immer mal wieder größere Auszeiten zu nehmen. So hatten wir alle Gelegenheit,zu überlegen, wo es mit dem Filmaffen hingehen sollte. Wie fragten uns: Was lief gut? Was lief schlecht? Worin sind wir gut? Und was wollen wir überhaupt? Herausgekommen ist in jedem Fall eine Erkenntnis: Der Blog darf nicht das Leben bestimmen. Das darf nur die Leidenschaft, die dahinter steckt. Und die wurde in den letzten Wochen wiedererweckt. Und so entwickelten wir im Hintergrund neue Formate, die alle 2019 starten werden.

 

Kleiner Ausblick auf 2019

Man konnte aus dem vorherigen Worten schon herauslesen, dass 2018 eher ein Jahr der Besinnung und Entwicklung war. Wir sind in uns gekehrt und kommen 2019 gestärkt,aber auch etwas anders zurück. Die wohl größte Neuerung ist unsere Ausrichtung: Der Filmaffe wird wieder ein waschechter Blog. Wir gehen also Back to the Roots. Und das hat einen pragmatischen Grund: Wir alle sind im Berufsleben angekommen. Das bedeutet in erster Linie,dass weniger veröffentlicht wird. Es wird also gnadenlos abgespeckt und sich auf das Wesentliche konzentriert: Filmkritiken, Specials,Filmtipps und unserem Blog im Blog dem „Affentheater“.

Das Kinofilme starten, wird uns also nicht mehr so wichtig. Bitte verzeiht es uns, wenn wir nicht mehr über alle Filme berichten. Zum Ausgleich haben wir nun Kapazitäten,um tiefer zu gehen. Außerdem möchten wir persönlicher werden. Wir haben eine Meinung und möchten diese auch ausdrücken können. Für solche Texte braucht es einfach Zeit.

Ihr dürft euch also im nächsten Jahr auf fachlich-fundierte und fantastisch-unterhaltsame Inhalte freuen,die zeitlos und doch hoch aktuell sind. Na, das klingt doch fabelhaft, oder? Also freut euch drauf. Wir freuen uns schon jetzt auf den Austausch mit euch!

Jörg Gottschling

Moin! Ich bin der Filmaffe. Den Blog hab ich mir ausgedacht. Als Filmjunkie, Digital Native & Medienprimat ist mein natürlich Habitus der Bildschirm und alles, was sich darin befindet.
Jörg Gottschling

4 Gedanken zu „Der Filmaffe 2018 – Ein Rückblick

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