Filmtipps

Top 10: Coming-Of-Age Filme

Eigentlich ist man vom Filmaffen ja eher eine „Top 5“ gewohnt, aber wenn es um mein Spezialgebiet geht, haben fünf Filme einfach nicht ausgereicht. Ich könnte vermutlich eine

Top 50 (viele durchgestrichene Filmtitel befinden sich auf meinem Notizblock) draus machen, aber wir beschränken und mal auf zehn.

[nextpage title=“Platz 10″]

JIM CARROL- IN DEN STRAßEN VON NEW YORK

Ein junger Leonardo DiCaprio spielt in dem autobiographischen Film aus dem Jahr 1995 den Teenager Jim Carroll. Carroll wächst in einem schlechten Stadtteil New Yorks auf. Er bekommt ein Basketball-Stipendium, verfällt aber schnell den Drogen und wird heroinabhängig. Seine hilflose Mutter wirft ihn schließlich raus und er steht vor einem gefährlichen Abgrund. Sein Leiden und Erlebnisse schrieb Jim Carroll in seine Tagebücher, die in den späten 70er Jahren unter dem Titel „The Basketball Diaries“ veröffentlicht wurde.

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[nextpage title=“Platz 9″]

…DENN SIE WISSEN NICHT WAS SIE TUN / REBEL WITHOUT A CAUSE

James Dean, für immer Rebell, jung, attraktiv und für immer mit …DENN SIE WISSEN NICHT WAS SIE TUN verbunden. Darin spielt er Jim Stark, einen Jugendlichen aus der oberen Mittelschicht. Jim rebelliert gegen die Elterngeneration. Er trifft auf eine Gruppe Jugendlicher, die ihn zu der riskanten Mutprobe anstiften, mit einen Auto auf eine Klippe zu zufahren.

Der Film porträtiert die Generation der Halbstarken. Dieser Begriff wurde in den 1950er Jahren benutzt um eine Generation von vorrangig jungen Männern zu beschreiben, die sich häufig in Gangs zusammen taten, tranken und in Schlägereien verwickelt waren. James Dean sollte die Autothematik kurz nach dem Film auf tragische Weise wieder einholen – er starb am 30.September 1955 bei einem Autounfall.

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[nextpage title=“Platz 8″]

VIELLEICHT LIEBER MORGEN / PERKS OF BEING A WALLFLOWER

Ein Highschool-Film, der nicht nur für junge Menschen gedacht ist. Die Briefroman-Vorlage stammte von Stephen Chbosky. Eine Überraschung des Films ist, dass der eigentliche Autor tatsächlich auch das Drehbuch schrieb und Regie führte. Diese Tatsache verleiht dem Film eine sehr persönliche Note. Der Cast bestehend aus Logan Lerman, Emma Watson, Ezra Miller, Paul Rudd und Nina Dobrev verzaubert in der Geschichte um den Highschool-Beginner Charlie, der mit psychischen Problemen kämpft, aber in einer Clique in der Schule Anschluss findet. Vorrangig deshalb, weil alle ihre Probleme haben. Bleibt nur zu sagen: „Let’s go be psychos together.“

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[nextpage title=“Platz 7″]

CLUB DER TOTEN DICHTER / DEAD POETS SOCIETY

Die einfachen Worte „Captain, mein Captain” hatten mich in Tränen und machte Robin Williams zu meinem persönlichen Helden, dessen Tod mir so nahe ging, als hätte ich ihn persönlich gekannt.

Williams spielt John Keating, der in der steifen Welton Academy für Jungs überall aneckt. Doch er bringt frischen Wind in den verstaubten Schulalltag und bringt seinen Schülern, darunter Ethan Hawke, Josh Charles und Robert Sean Leonard die Zauber der Literatur näher.

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[nextpage title=“Platz 6″]

ALLES STEHT KOPF / INSIDE OUT

Auch Pixar kann Coming-of-Age Filme. In ALLES STEHT KOPF kann man das wörtlich nehmen, denn der Zuschauer kann Riley bei der Reise vom Kind zum Teenager zusehen, beziehungsweise in den Kopf sehen. Die Emotionen/ Charaktere Freude, Wut, Kummer, Ekel und Angst steuern Riley, während sie mit einem Umzug, einer neuen Schule und dem Älterwerden klar kommen muss. Normalerweise ist das auch kein Problem, Freude ist recht dominant und hält viel in der Balance. Als diese aber mit Kummer aus der Zentrale gesaugt wird und nur noch Wut, Ekel und Angst da sind, geht einiges schief.

Für ALLES STEHT KOPF kann ich sehr die Originalfassung empfehlen, Amy Poehler als Joy/Freude ist einfach unschlagbar und auch sonst einer der besten Pixar-Filme, die je gemacht wurden.

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[nextpage title=“Platz 5″]

JUNO

16 und schwanger, wenn das nicht einen Reifungsprozess schafft, dann wohl gar nichts. Juno (Ellen Page) liebt Paulie Bleeker (Michael Cera), aber so richtig zugeben will sie das nicht. Als sie ihr erstes Mal mit ihm hat, wird sie direkt schwanger. Sie entschließt sich dafür, das Baby zur Adoption frei zu geben. Die Schwangerschaft hält aber so einiges an Chaos für Juno bereit.

Ich hab JUNO so ungefähr 20 Mal gesehen und genieße immer noch jede Minute, wenn ich Ellen Page beim Schauspielern zuschauen darf. Obwohl der Film mit sehr viel Humor aufwarten kann, schafft er es doch, die Schwierigkeiten von Teenagerschwangerschaft aufzuzeigen. Passend und hilfreich in einem Land, das kaum Aufklärung in der Schule bietet und eine hohe Zahl an Teenagerschwangerschaften hat.

Auch Filmaffe Jörg hat zu JUNO einmal einen Podcast gemacht:

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[nextpage title=“Platz 4″]

BREAKFAST CLUB – DER FRÜHSTÜCKSCLUB

Ein John Hughes Klassiker darf auf solch einer Liste natürlich nicht fehlen. Der BREAKFAST CLUB ist ein großartiges Kammerspiel, das fast ausschließlich in der Bibliothek der Schule stattfindet. Eine Gruppe an grundverschiedenen Teenagern muss an einem Samstag nachsitzen. So treffen ein Nerd, ein Sportler, eine Prinzessin, eine Außenseiterin und ein Freak aufeinander und haben so die Chance, über Highschool-Zugehörigkeiten hinwegzusehen und die wahren Identitäten der anderen zu erkennen. Wer sagt nochmal, dass man beim Nachsitzen nichts lernen würde.

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[nextpage title=“Platz 3″]

ALMOST FAMOUS – FAST BERÜHMT

Wer könnte besser einen Film über einen jungen Musikjournalisten auf Tour mit einer Rockband 1973 machen, als der ehemalige Musikjournalist Cameron Crowe, der wirklich als Teenager schon für das Rolling Stone Magazin geschrieben hat. Verkörpert wird der Crowe-Charakter William Miller von Patrick Fugit, dem die Unschuld aus dem Gesicht springt. Umringt ist er von Größen wir Frances McDormand und Philip Seymour Hoffman. In einem der besten Musikmomente, die ich je in einem Film gesehen habe, singen alle zusammen im Tourbus Elton Johns „Tiny Dancer“. Der Soundtrack ist ein MUSS!

Auch Filmaffe Jörg hat zu JUNO einmal einen Podcast gemacht:

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[nextpage title=“Platz 2″]

BOYHOOD

Ein Film, ein Cast, 12 Jahre Dreh, das ist BOYHOOD. Richard Linklater ist mehr als nur eine Filmemacher, er schafft Geschichten, die besonderer kaum sein können. Schon die Trilogie BEFORE SUNRISE, BEFORE SUNSET und BEFORE MIDNIGHT hat seine Liebe zum Zeit nehmen deutlich gemacht. Die Handlung ist dafür sehr simpel gehalten. Der Zuschauer lernt ein sieben Jahre alten Kind kennen und am Ende des Films ist er 18. Ellar Coltrane wuchs sozusagen vor der Kamera auf, zumindest für ein paar Minuten jedes Jahr. Unterstützt wurde er von seinen Filmeltern Ethan Hawke und Patricia Arquette. 160 Minuten waren noch nie so kurzweilig.

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[nextpage title=“Platz 1″]

HAROLD UND MAUDE

Ein Film von 1971, heute ein Klassiker, damals von Kritikern zerrissen. Hal Ashby inszeniert eine ungewöhnliche Liebesgeschichte zwischen dem 20-jährigen Harold, der keinen Sinn mehr in seinem jungen Leben sieht und Maude, eine 79-jährige Frau, die voller Lebensfreude ist. Und das obwohl sie schreckliche Zeiten hinter sich hat (eine Nummern-Tätowierung prangt auf ihrem Unterarm). Durch die unkonventionelle Liebesbeziehung mit Maude schafft es Harold, das Leben zu lieben. Der Soundtrack des Films stammt komplett von Cat Stevens, der sogar eigens dafür noch zwei Songs geschrieben hat.

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