JUPITERS MOON (2018)

Kinostart: 22.11.2018 | Regie: Kornél Mundruczó

Kurzinhalt:
Der junge Syrer Aryan (Zsombor Jéger) wird beim illegalen Grenzübertritt von Serbien nach Ungarn angeschossen. Noch unter Schock entdeckt der Verwundete, dass er plötzlich durch die Kraft seiner Gedanken schweben kann. Im Flüchtlingslager bekommt der Arzt Dr. Stern (Merab Ninidze) Wind von Aryans übernatürlichen Fähigkeiten und wittert er ein lukratives Geschäft. Er will den jungen Mann reichen Patienten als Beispiel einer Wunderheilung verkaufen. Aber ist Aryan in Wirklichkeit nicht vielleicht doch ein Engel oder ein noch höheres Wesen?

Gesellschaftskritik trifft auf Science Fiction: Ein Flüchtling erhält Superkräfte. Das Ganze ist aber weder Actionfilm noch satirischer Klamauk. Vielmehr ist es ein Drama mit vor realpolitischen Hintergrund: „Wir wollten keinen Film über Flüchtende drehen – vielmehr verwenden wir die aktuelle Krise als Kontext dafür, über Wunder nachzudenken. Ursprünglich hatten wir tatsächlich vor, die Handlung in die Zukunft zu verlegen, doch in der Finanzierungsphase holte uns die Realität ein. Lange Zeit diskutierten wir darüber, ob das Thema der Flüchtenden zu aktuell geworden ist, und auch ich tendiere eher dazu, von den ideologischen Geschichten der Gegenwart die Finger zu lassen. Ich glaube eher an das Konzept klassischer Kunst, die sich wie Wasser auf Beton verhält: Steter Tropfen höhlt den Stein und zerbröckelt ihn. Für mich war sachliche und politische Kunst immer eher uninteressant. Als wir also das Drehbuch überarbeiteten, versuchten wir, uns zu distanzieren – in Bezug auf die Story und auch in Bezug auf die Filmsprache.“, so der Regisseur Kornél Mundruczó.

Quelle: Pressematerial Filmwelt

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