Faszination: Horrorfilm

Ein Gastbeitrag von Horrorfilme Portal

 

Hallo Freunde des Films und ganz besonders des Horrorfilms.

Ich schreibe heute einen Gastbeitrag für den Filmaffen über meine Faszination der Horrorfilme. Ich heiße Enrico, bin 30 Jahre alt und gehöre zur aussterbenden Gattung der Ur-Berliner. Wenn ihr mich besuchen wollt, schaut einfach auf Horrorfilme Portal vorbei.

Zum ersten mal mit einen Horrorfilm kam ich im Alter von zehn Jahren in Berührung, wie so oft… die Schwester guckte sich CHUCKY – DIE MÖRDERPUPPE (1988) an und der kleine Enrico durfte mitschauen. Wir ihr wisst sind das im Rückblick die gruseligsten Erfahrungen, die man mit Horrorfilmen machen kann. Der Film war für mich echt spannend aber auch wirklich gruselig, so dass er mir lange mit doch verstörenden Bilder im Kopf gebrannt war. Vielleicht kann ich deshalb Puppen bis zum heutigen Tag nicht leiden.

Doch Keine Sorge, Ich habe keine bleibenden Schäden erlitten oder wurde dadurch zum Massenmörder – wie es doch gerne so hingestellt wird. Später habe ich viel „Counter Strike“ gespielt und auch das hat mich nicht mit einer G36 in die Schule rennen lassen.

Aber genug dazu. Das sind die Vorurteile, die Horrorfilme wie alle möglichen Dinge des Lebens halt anhaften.

Horrorfilme sind nur stumpfes Töten“

Horrorfilme sind extrem vielfältig, natürlich gibt es Filme die sich auf Folter und blutige Morde spezialisieren und mehr gar nicht wollen. Doch selbst die besagten „Folterfilme“ wie SAW haben eine richtige Handlung und können zum nachdenken anregen. Meiner Meinung nach ist der Twist in SAW (2005) auch einer der besten der Filmgeschichte.

Doch schauen wir über den Tellerrand weiter sehen wir wie viele Filmthemen dem Horrorfilm zugeschrieben werden

Splatter
Slasher
Psycho
Torture Porn
Horror Komödien
Mystery
Zombie
Exorzismus
Geister
Dämonen
Monster
Alien
Found Footage
Haunted House

Das sind die offensichtlichen, es gibt aber noch wahrlich erfinderische Kreuzungen aus mehreren Filmtypen die es als Horrorfilm gibt.

Wieso faszinieren mich genau Horrorfilme?

Es ist wohl das spannendste aller Genre.

Horrorfilme spiegeln unsere inneren Ängste wieder und wir können uns in einer doch sicheren Umgebung im Kino oder Heimkino damit auseinandersetzen.

Es ist die Jagd nach dem Thrill.
Dinge die wir im Alltag nicht erleben (Zum Glück) können wir bei Filmen in gesicherter Umgebung anschauen. Es ist wie bei Extremsportarten, die Suche nach dem Kick. Stimulation für den Abend.

Ich suche nach den Nervenkitzel. Ich bin gleichermaßen offen für einen schockierenden Splatter, wo ich mit dem Opfer mitfiebern kann oder ein sehr viel mehr subtil und verstörenden Psycho Mystery Thriller wo ich rätseln kann was es auf sich hat und was zum Ende passiere wird.

Aber früher war alles besser

Ich hatte euch bereits erzählt, dass ich mit zehn Jahre CHUCKY – DIE MÖRDERPUPPE geschaut habe.

Ich habe mir den Film vor kurzer Zeit noch einmal angeschaut, es ist schon Interessant wie sich die Sichtweise ändern. Heutzutage konnte ich mich nicht mehr darüber gruseln wenn ich diese kleine Mörderpuppe sehe. Das soll nicht heißen das der Film schlecht ist. Aber wenn ich sehe wie die Puppe aufgemacht ist dann finde ich Sie nicht mehr so erschreckend als Endgegner. Ich bin hier schon sehr gespannt auf den dieses Jahr erscheinenden Film: CHUCKY 7 – CULT OF CHUCKY. Ein Preview findet dazu findet ihr hier.

Deshalb bin ich auch froh Filme im Jahr 2017 zu schauen. Ein gut gemachter Film hat einen bombastischen Sound, ein tolles Bild und Effekte und natürlich eine packende Geschichte. Das es solche Filme gibt, können wir in diesem Kinojahr bei ES (Kinostart: 21.09.2017), SAW 8 (Kinostart: 20.10.2017), GET OUT oder SPLIT.

Deshalb liebe ich Filmkritiken

Gerade heutzutage ist der Sound und das Bild in vielen Kinofilmen überragend und schlägt die der alten Filmen natürlich um Längen. Doch wenn die Story nicht sinnvoll und packend ist, dann bringt auch das beste CGI nichts und der Film wird schnell an Bedeutung verlieren und nur für den kurzfristigen Konsum gut gewesen sein, was aber manchmal auch reicht.

Mit einer guten und kompakten Filmkritik weiß ich vorher ob die Schauspieler mich mitreißen werden, Bild und Ton eher düster oder warm sind und die Story mich packen kann.

Am Ende ist das dann alles trotzdem sehr subjektiv.
Das sieht man alleine in den Kommentaren vieler Facebook Gruppen oder Filmseiten.
Aber eine Objektive Filmkritik hilft einen schon.

Ein Gastbeitrag von Enrico Bachmann

Bildquellen
Imdb.com
Pressematerial ES | Warner Bros. 2017

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