SWEET COUNTRY (2018)

Kinostart: 27.09.2018 | Regie: Warwick Thornton

Kurzinhalt:
1929 im Outback des Northern Territory in Australien: Sam Kelly, ein Aborigine mittleren Alters, arbeitet für den freundlichen Prediger Fred Smith. Als der herrische Harry Marsh von der Westfront zurückkehrt, wird dieser zum neuen Bahnhofsbetreiber ernannt und Sam soll mit seiner Frau und seiner Tochter einen Vorposten renovieren. Doch Harry entpuppt sich als ein kranker und verbitterter Mann, seine Beziehung zu Sam eskaliert schnell.

Während einer heftigen Schießerei schließlich muss Sam Harry töten, um sein eigenes Leben zu retten. So wird Sam zum Mörder eines weißen Mannes. Ihm bleibt nichts anderes übrig, als mit seiner schwangeren Frau in das lebensfeindliche Outback zu fliehen. Eine von Sergeant Fletcher geleitete Gruppe versucht die beiden hier aufzuspüren, doch dem klugen und erfahrenen Buschmann Sam gelingt es immer wieder, seine Fährte zu verwischen. Als die Gesundheit seiner

schwangeren Frau in Gefahr ist, gibt Sam jedoch auf. In der Stadt wird ihm der Prozess gemacht, doch im Verlauf des Verfahrens kommt die Wahrheit über Harrys Tod ans Licht…

Das australische Drama SWEET COUNTRY spielt in einer Region, die sowohl Regisseur Warwick Thornton als auch Drehbuchautor David Tranter bestens kennen. Beide wuchsen in Zentralaustralien auf – vielmehr noch gehören beide zu Aboriginie-Stämmen. Wir dürfen also auf einen sehr authentischen Film blicken, der einmal mehr die Probleme zwischen Ureinwohnern und „Eroberern“ thematisiert.

Der Film enthält alle Elemente des Western-Genres – die Grenze, die Konfiszierung von Land, Unterdrückung und Eroberung eines Volkes sowie die epische, weitläufige Landschaft. Im Vergleich zu vielen klassischen Western, werden die Dinge aber auf den Kopf gestellt. Es gibt keine klar gezeichneten Helden hier und keine einfache Idee von Gut und Böse, die auf ein geradliniges Narrativ projiziert wird.“, so der Regisseur.

Vor der Kamera stehen Bryan Brown, Hamilton Morris, Thomas M. Wright, Ewen Leslie, Gibson John, Natassia Gorey- Furber, Matt Day, Anni Finsterer, Tremayne Doolan und Trevon Doolan und Sam Neill.

Quelle: Pressematerial Grandfilm

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