HOWARD THE DUCK (1986)

7 Tage, 7 Filme: Comicverfilmungen

Kurzinhalt:
In einem Moment sitzt er noch zufrieden und satt in seinem Sessel vor der Glotze und im nächsten Moment ist er auf einmal auf einem ihm völlig fremden Planeten: Das passiert dem Erpel Howard. Der stammt von irgendwo nur eben nicht von der Erde. Durch ein abstruses Experiment wird auf auf den blauen Planeten gebeamt. Dort entdeckt ihn die attraktive Sängerin Beverly (Lea Thompson). Mit ihr und dem Labor-Assistenten Phil (Tim Robbins) versucht er in seine Heimat zurückzukehren. Doch alles, was danach passiert, ist eigentlich so wirr, dass man es selbst gesehen haben muss.

Die Story erinnert an E.T., der Hauptdarsteller an Donald Duck und sein Humor an „Leisure Suite Larry“. Man mag es kaum glauben, aber diese Ente gehört zum selben Kosmos, wie die Avengers, X-Men oder Guardians of the Galaxy.

HOWARD THE DUCK von Regisseur Willard Huyck gehört wohl zu den peinlichsten Comicverfilmungen in der Filmgeschichte. Doch der Trash-Faktor in diesem Film war so hoch, dass der Film vielleicht damals an den Kinokassen floppte, bis heute jedoch zu einen kleinen Kultfilm geworden. Und aus heutiges Sicht könnte man durchaus sagen, dass HOWARD THE DUCK ein erster Versuch war, das Marvel-Universum in eine vielversprechend-schräge Bahn zu lotsen.

Denn Howard ist der wohl frechste Vertreter der Marvel-Comics. Dieser Film ist seiner nur leider nicht wirklich würdig geworden. Zwar hat er wahrlich einen großen Schnabel, aber die Geschichte, die um ihn herum gewoben wurden, hat weder viel mit dem Comic gemein, noch ist sie sonderlich gut erzählt. Insgesamt sieben „Goldenen Himbeeren“ bekam HOWARD THE DUCK. Für den Regisseur, der bereits als Drehbuchautor an zwei INDIANA JONES-Filmen beteiligt war, stellt der Film auch quasi das Ende seiner Karriere dar. Nichtsdestotrotz ist dieser Science Fiction Klamauk wohl gerade wegen seiner Inszenierung heute so ein beliebter Trashfilm.

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