HANNAS SCHLAFENDE HUNDE (2016)

Kinostart: 09.06.2016 | Regie: Andreas Gruber

Kurzinhalt:
Wels, Oberösterreich, 1967: Nur nicht aufzufallen ist das oberste Gebot in Hannas (Nike Seitz) Familie, weder bei den Nachbarn noch in der Schule. Das ist ihrer Mutter Katharina (Franziska Weisz) ebenso wichtig wie die regelmäßigen Besuche in der katholischen Messe von Pfarrer Angerer (Johannes Silberschneider).

Das kluge Mädchen spürt instinktiv, dass an der Lebensweise der Familie etwas nicht stimmt, und entdeckt, unterstützt von ihrer resoluten Großmutter Ruth (Hannelore Elsner), das Geheimnis ihrer jüdischen Identität. Hanna beginnt die Angst ihrer Mutter zu verstehen, will sich aber nicht weiter verstecken. Die schlafenden Hunde der Vergangenheit in dem noch immer naziverseuchten Dorf sind ohnehin bereits geweckt…

Deutsche Filme und ihre Vorliebe für die NS-Zeit – es scheint, als bleibt uns die Aufarbeitung durch unsere Filmproduktion noch über Jahre erhalten. Auch dieser Film widmet sich dem Thema. Nutzt aber die Möglichkeiten der Geschichte weiter aus und setzt an eine Zeit an, die ungewöhnlich ist: Mitten in den 60er Jahren herrscht ein grauer Schleier des Schweigens. Viele ehemalige Verantwortliche für die Taten im zweiten Weltkrieg leben unbehelligt in der Gesellschaft, genießen Amnestie – und tatsächlich scheint alles, was geschah vergessen zu sein. Doch die neuen Generationen wachsen heran und stellen unangenehme Fragen. Genau davon handelt HANNAS SCHLAFENDE HUNDE von Regisseur Andreas Gruber – also unbedingt mal reinschauen.

HANNAS SCHLAFENDE HUNDE startet am 09.06.2016 in den deutschen Kinos.

 

Quelle: Pressematerial Alpenrepublik Filmverleih 2016

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