FERIEN (2016)

Kinostart: 16.06.2016 | Regie: Bernadette Knoller

Kurzinhalt:
Vivian Baumann (Britta Hammelstein) ist erschöpft. Eigentlich ist sie auf dem besten Weg, Staatsanwältin zu werden und mit ihrem Freund zusammenzuziehen, aber gerade geht es einfach nicht weiter. Sie versucht auf die mütterliche Couch zu flüchten, aber dort ist kein Platz mehr für sie. Ihr Vater (Detlev Buck) denkt, dass sie sich nur mal richtig erholen muss und verschifft sie auf eine Insel. Im Gepäck hat er allerlei gute Ratschläge für positives Denken und Selbstoptimierung. Doch Vivi fühlt sich überfordert.

Langsam erkundet Vivi die Insel und schließt Freundschaften mit den eigentümlichen Bewohnern. Sie nimmt einen Job in dem kleinen Laden von Otto (Ferdinand von Schirach) an und mietet sich bei der alleinerziehenden Biene (Inga Busch) ein, die mit ihrem dreizehnjährigen Sohn Eric (Jerome Hirthammer) zusammen wohnt. Vivi findet für eine Weile Gefallen am Unvollkommenen und befreit sich vom Zwang, etwas beweisen zu müssen.

Eine Aussteiger-Geschichte mit Topbesetzung – so könnte man FERIEN von Bernadette Knoller herunterbrechen. Doch scheint in dieser Tragikomödie mehr verborgen zu liegen, als ein flacher Selbstfindungstrip. Ein Indiz dafür ist die Auszeichnung mit dem Fritz-Raff-Drehbuchpreis auf dem Max-Ophüls-Festival 2015 – dem Nachwuchspreis für Autoren. Ein weiteres Indiz ist die Atmosphäre, die dem Film innewohnt: hier trifft Selbstironie auf ernste Probleme und harter, urbaner Alltagsdruck auf norddeutsche Gelassenheit und Leichtigkeit. Obendrein erwartet den Zuschauer neben bekannten Filmgrößen wie Detlev Buck und Inga Busch auf eine echte Newcomerin: Denn für Britta Hammelstein stellt FERIEN ihr Langfilmdebüt dar.

 

Quelle: Pressematerial DCM Film Distribution GmbH 2016

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