DIE NACHT DER NÄCHTE (2018)

Kinostart: 05.04.2018 | Regie: Yasemin & Nesrin Samdereli

Kurzinhalt:
Zusammen. Ein Leben lang. Wer kann das schon? Wer will das noch? Was uns heutzutage wie ein Kuriosum erscheint, war für die Generation unserer Großeltern die Normalität. Ebenso die Jungfräulichkeit vor der Ehe. Diese Generation kennt sie noch, die traditionelle Hochzeitsnacht.

Ein indisches Ehepaar, das gegen das Kastensystem geheiratet hat und deshalb mit seinen Familien brechen musste. Ein japanisches Ehepaar, das zwangsverheiratet wurde und sich sehr schwer tat mit dem Lieben. Ein knorriges Nachkriegspaar aus dem Ruhrgebiet. Und zwei homosexuelle Männer aus den USA, die erst heiraten durften, nachdem sie schon fünf Jahrzehnte beisammen waren und die damit verbundenen rechtlichen Probleme lösten, in dem der eine den anderen adoptierte.

Vier Paare aus drei Kontinenten erzählen offen und ehrlich, was es heißen kann, 55 Jahre und länger zusammen zu sein. Was auch immer sie zusammenführte, ob Liebe oder arrangierte Ehe, sie alle haben gemeinsam, dass sie sich ein komplettes Leben dieser Beziehung gewidmet haben. Im Guten, wie im Schlechten. Vielleicht nicht immer glücklich, ganz sicher nicht ohne Kämpfe – aber trotzdem zusammen. Und was steht da am Ende, wenn man sich nach einem ganzen Leben in die Augen blickt?

Die Ehe, heute oft ein austauschbarer Zustand. Doch es gibt sie noch, die Beziehungen, die ein Leben lang halten. In dem Dokumentarfilm DIE NACHT DER NÄCHTE lernen wir vier Paare kennen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Sie zeigen uns, was es heute heißt, gemeinsam alt zu werden. Die Regie führe hier das Schwestern-Regieduo Yasemin & Nesrin Samdereli (ALMANYA – WILLKOMMEN IN DEUTSCHLAND; 2011).

Quelle: Pressematerial Concorde Filmverleih

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