BOSTON – Gewinnspiel + Blogparade: Tim Burton & Johnny Depp

Preis: Zwei Kinofreikarten & ein Poster

Für Peter Berg und Mark Wahlberg ist der Krimi-Thriller BOSTON (Kinostart: 23. Februar 2017) bereits der dritte gemeinsame Film. Da darf man zurecht behaupten, dass die beiden wohl gut harmonieren müssen. Wo liegt in solchem langjährigen Zusammenarbeiten das Geheimnis? Welche anderen Duos gibt es, die hervorragend funktionieren?

Zum Kinostart von BOSTON, der auf einer wahren Geschichte basiert, haben sich vier Blogs jeweils ein anderes Duo aus der Filmgeschichte herausgepickt und deren gemeinsame Arbeit mal retrospektivisch ausgearbeitet. Und obendrein gibt es auch noch etwas zu gewinnen.

Vorab stellen wir euch jedoch erstmal kurz BOSTON vor:

Kurzinhalt:

Boston, 15. April 2013 – Wie jedes Jahr zieht es tausende Läufer und Zuschauer aus aller Welt an die Strecke des beliebten Bostoner Marathons. Doch die ausgelassenen Feierlichkeiten finden ein jähes Ende, als zwei Sprengsätze kurz vor dem Ziel detonieren. Es ist unklar, ob noch weiter Explosionen folgen werden. Und so bleibt die Polizei in der angespannten, chaotischen Lage wachsam.

Auch Police Sergeant Tommy Saunders (Mark Wahlberg) versucht einen klaren Kopf zu bewahren und die ersten Rettungseinsätze zu koordinieren, und dass obwohl seine Frau Carol (Michelle Monaghan) beinahe selbst den Detonationen zum Opfer gefallen wäre. Für die Polizisten beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit…

 

Das surrealistische Dreamteam: Tim Burton & Johnny Depp

Bereits acht Mal haben sich Regisseur Tim Burton und Schauspieler Johnny Depp für ein Filmprojekt zusammengetan. Alles begann mit einer Hand voll Scheren, einem strubbeligen Kopf und einem Schauspieler, der sein Teenie Idol-Image ablegen wollte: EDWARD MIT DEN SCHERENHÄNDEN (1990) war ein wortwörtlicher Einschnitt in die Karrieren von Burton und Depp. So karikierte das Märchen das kleinbürgerliche, amerikanische Vorstadtleben und determinierte diese durch die Figur Edward, gespielt von Depp. Hier wurden deutlich autobiographische Züge verarbeitet, denn sowohl Burton als auch Depp waren schon immer sehr unangepasst und andersartig.

Durch die Gemeinsamkeit wuchsen sie zusammen und ein Dreamteam wurde geboren: Tim Burton, der stets mit seinen Filmen zwischen einem makabren Umgang mit dem Tod und absolut schrägem Humor schwebt, und Johnny Depp, der für solche Rollen geboren scheint, bildeten eine seltene Symbiose im Filmbusiness, die sich darin äußert, dass Burton seinem engen Freund Depp die Rollen auf dem Leib schrieb.

Mit ED WOOD (1994) kreierte Burton eine Hommage an seine Filmhelden. Johnny Depp ging in der Rolle des schlechtesten Regisseurs aller Zeit vortrefflich auf. Adrette, motiviert, ausgefuchst und manchmal auf rücksichtslos und skrupellos spielt Depp einen Regisseur, der sich selbst für den größten hält, jedoch nicht erkennt, dass eine Idee und Umsetzungen mehr als stümperhaft sind.

In SLEEPY HOLLOW (1999) jagt ein junger Gerichtsmediziner und Ermittler aus der Großstadt einem kopflosen, mörderischen Geist hinterher. Während sich Burton damit beschäftig, ein viktorianisches Gruselszenario zu kreieren, verleiht Depp auch diesmal dem Charakter wieder eine stille Komik, die sich in seltsamen Macken und Unzulänglichkeiten äußert. In CORPSE BRIDE (2005) wird diese Leitfaden wieder aufgegriffen. Die Hauptfigur des Stop Motion Films über einen Mann, der kurz vor seiner Hochzeit von einem weiblichen Geist ausgetrickst wird, ist vom Aussehen und seine Mimik und Gestik von Depp inspiriert. So war es klar, dass Johnny Depp im englisch Original der Figur auch seine Stimme lieh.

Völlig schräg ging es im selben Jahr weiter: In CHARLIE UND DIE SCHOKOLADENFABRK (2005) mimte Depp den durchgeknallten Fabrikanten Willi Wonka. Das Remake des Stoffes bot dem Duo eine riesige Spielwiese: So konnte Burton sein Faible für skurrile Figuren und Settings gleich auf dutzenden Ebene freien Lauf lassen, bot die Fabrik doch schon durch ihre unterschiedlichen Räumlichkeiten und Kinderbeseitigungsmöglichkeiten viel kreativen Freiraum. Depp hingegen legte seine Figur als einen aristokratisch-wirkenden Verrückten mit einem ungewöhnlich extravaganten Kleidungsstil an. Bis dato war der Film für beide wohl der knalligste, farbenfrohste und wohl auch bekloppteste Film, an den sich beteiligt waren – und das will bei den Werdegängen schon was heißen.

Schon CORPSE BRIDE hatte seine musikalischen Herausforderungen. Die wurden in der schaurig-blutige Musicalverfilmung SWEENEY TODD (2007) fortgesetzt. Depp spielte darin einen singenden, bartstutzenden Mörder, der nach Rache sinnt. Ein wenig Edward war in der Figur widerzuerkennen. Damit kehrte das Duo nicht nur eindrucksvoll zum Morbiden, sondern auch zu ihrem gemeinsamen Ursprung zurück.

Wer dachte, wir haben den Höhepunkt überzeichnet-surrealer Charaktere mit Willi Wonka schon erreicht, der hatte den verrückten Hutmacher in ALICE IM WUNDERLAND (2010) nicht auf dem Schirm. In vielen Punkten glichen sich diese beiden Charaktere, wenngleich ausgerechnet der fröhliche Hutmacher einer schwermütigen Melancholie in sich trug. Und doch erkannten viele Fans zu viel Jack Sparrow in der Figur wider – trotz solider Leistung fing das Publikum an, die Arbeit des Duos zu hinterfragen.

DARK SHADOWS (2012), das bisher letzte gemeinsame Projekt mit Burton als Regisseur und Depp als Darsteller, ist, wie davor ED WOOD, erneut eine Hommage an die gute, alte Horror-Ära. Depp Spielt hier einen Vampir, der Jahrhunderte geschlafen hat und ausgerechnet in den freigeistigen, schrägen 1970er Jahren wieder erwacht. Daraus entwickelt sich ein urkomischer Culture Clash. Der Film basiert auf einer gleichnamigen Serie aus den 1960er Jahren, kommt aber mit einer deutlich aufgesetzte Portion Slapstick-Humor daher. Bei den Kritiken fiel DARK SHADOWS durchwachsen aus, was vermutlich auch daran lag, dass Johnny Depp sich in seiner Darstellung in den Burton-Filmen zu sehr gleicht. Auch die Story wusste nicht so recht zu überzeugen. Daran sieht man, dass auch eine perfekte Symbiose zwischen Regisseur und Schauspieler auf Dauer eingefahren und uninspiriert wirken kann.

Vielleicht tun beide gut daran, sich wieder ein paar Jahre Zeit zu geben, um dann mit einem neuen gemeinsamen Projekt das Publikum zu begeistern. Denn trotz der Flaute in ALICE IM WUNDERLAND und DARK SHADOWS steht eine Tatsache fest: Tim Burton und Johnny Depp gehören einfach zusammen.

Welche Duos sich wohl die anderen Blogger ausgesucht haben?

Lest mal rein:

Mathias Wagner – Filmfrass.wordpress.com (über Scorsese und DiCaprio)
Tobias Lamberz – Kino7.de (über Refn und Gosling)
Markus Grunwald – Myofb.de (über Tarantino und Jackson)


Zum Gewinnspiel:

Der Filmaffe verlost EIN Fan-Paket zum Film BOSTON bestehend aus:

zwei Kinokarten

einem Poster

Was muss ich tun, um da dran zu kommen?
Um beim Filmaffen etwas abzusahnen, braucht Ihr nur Eure E-Mail-Adresse und etwas Glück! Schickt dem Filmaffen EINE E-Mail mit dem Betreff: „BOSTON“ an gewinnspiel@filmaffe.de. Und vergesst nicht Euren Namen und Eure Adresse mit in die Mail reinzuschreiben.

Wann erfahre ich, ob ich gewonnen habe?
Bis Samstag, den 04.03.2017, 24Uhr (MEZ) könnt Ihr dem Filmaffen noch eine E-Mail schicken. Danach werden unter allen bis dahin eingegangenen Teilnehmern die Fan-Pakete verlost. Die Namen der Gewinner werden voraussichtlich am Montag, den 06.03.2017, auf dem Blog (www.filmaffe.de) veröffentlicht.

Der Filmaffe hofft auf rege Teilnahme und wünscht allen viel Glück bei der Verlosung!

Zur Teilnahme am Gewinnspiel:
Der Filmaffe versichert die persönlichen Daten der Teilnehmer des Gewinnspiels an keine Dritten Unternehmen weiterzugeben und nach der Gewinnspiel-Aktion wieder zu löschen. Die Teilnahme ist erst ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Außerdem müssen die Teilnehmer des Gewinnspiels ihren Wohnsitz in Deutschland haben. Die Gewinner erklären sich damit einverstanden, dass man Ihre Namen und Wohnort auf dem Blog des Filmaffen bekannt geben darf. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Quelle: Pressematerial StudioCanal 2017

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