AUGUSTE RODIN (2017)

Kinostart: 31.08.2017 | Regie: Jacques Doillon

Kurzinhalt:
Paris, 1880. Der ebenso skandalträchtige wie erfolgreiche Bildhauer Auguste Rodin (Vincent Lindon) wähnt sich am Ziel seiner Träume. Mit 40 Jahren erhält er seinen ersten Staatsauftrag: „Das Höllentor“ – inspiriert von Dantes „Göttlicher Komödie“ – soll als Bronzeportal den Eingang des neuen Kunstgewerbemuseums im Pariser Louvre schmücken. Sechs Meter hoch und vier Meter breit, setzt sich das gigantische Hochrelief aus später so berühmten Einzelskulpturen wie „Der Denker“ und „Der Kuss“ zusammen – eine alles verschlingende Arbeit, die zu Rodins Lebenswerk wird.

Eine Phase manischen Schaffens beginnt, die durch Rodins Begegnung mit der hochtalentierten, 24 Jahre jüngeren Camille Claudel (Izïa Higelin) noch intensiver wird. Mehr als ein Jahrzehnt lang ist seine Schülerin auch seine Geliebte, eine Beziehung zwischen zwei Genies, die ebenso leidenschaftlich wie turbulent verläuft. Denn Camille ist eine emanzipierte Frau, Rodin handwerklich absolut ebenbürtig und – genau wie Rodin – ihrer Zeit weit voraus.

Anerkennung für diese Qualitäten verwehrt das Genie ihr aber Zeit seines Lebens. Dass sie ihn nicht nur mit seiner Lebensgefährtin, der Bauerntochter Rose Beuret (Séverine Caneele), teilen muss, sondern auch mit zahlreichen anderen Affären, führt schließlich zum Bruch…

AUGUSTE RODIN von Jacques Doillon ist ein Biopic über den berühmten Bildhauer, der zwischen 1840 und 1917 lebte. Geplant war eigentlich ein Dokumentarfilm doch es kam anders: „Nachdem mein letzter Film LIEBESKÄMPFE angelaufen war, kontaktierten mich zwei Dokumentarfilmproduzenten und erzählten mir, dass er sie an Rodin erinnert hätte. Als der 100. Todestag des Bildhauers bevorstand, fragten sie mich, ob ich bei einer Dokumentation über ihn Regie führen würde. Ich kannte seine Arbeit, aber das war auch schon alles. Ich war ein paar Mal im Museum gewesen, aber auch nicht viel mehr. Ich habe zuerst zugesagt, aber schon bald entstanden in meinem Kopf fiktionale Szenen, um „dem Biest etwas Leben einzuhauchen“. Während des Schreibprozesses nahmen die fiktiven Elemente immer mehr Raum ein, und mir wurde bewusst, dass ich weder in der Lage noch Willens war, eine Dokumentation zu machen. Ich brauchte Schauspieler. Also sagte ich ab und schrieb weiter. Nachdem ich den ersten Entwurf fertiggestellt hatte, traf ich Vincent Lindon, der von dem Projekt absolut begeistert war. Vincent brachte die Sache ins Rollen, Kristina Larsen war bereit, den Film zu produzieren – et voilà!“, so der Regisseur.

Quelle: Pressematerial Wild Bunch 2017

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