SPAWN–Reboot: Das Drehbuch steht (fast)

Superhelden sind Trend, dass ist kein Geheimnis. Fiese Superhelden mit Hang zum morbiden oder versauten sind auch nicht unbedingt neu, erfahren aber gerade durch den Erfolg von DEADPOOL eine kleine Renaissance. Kein Wunder, dass da wiedermal ein anderer Antiheld in den Fokus der Aufmerksamkeit gerät: Die Rede ist von SPAWN – eine Art Antiengel aus der Hölle.

SPAWN (1997):
Bereits Mitte der 90er Jahre flackerte und flatterte SPAWN unter der Regie von Mark A.Z. Dippé über die Leinwände und begeisterte weniger durch seine wirre Story, dafür mehr durch seine optischen Effekte:

Geheimdienstagent Al Simmons (Michael Jai White) gerät in eine Intrige, wird von seinem Chef Jason Wynn (Martin Sheen) fallengelassen und ermordet. Er landet in der Hölle, erhält am von Dämon Malebolgia (Frank Welker) aber die Möglichkeit auf die Erde zurückzukehren. Allerdings nur unter der Bedingung, dass er ihm hilft, die Welt zu unterjochen. Simmons, der sich an Wynn rächen will, nimmt an und landet fünf Jahre nach seinem Mord wieder unter den Lebenden. Sein altes Leben ist nicht mehr so wie es war: Seine Frau hat einen neuen Mann und er selbst ist ein völlig verwirrtes, seltsam entstelltes Wesen.

Auf der Suche nach Antworten begibt er sich zusammen mit dem Violator (John Leguizamo), einem fiesen Clown und Abgesandten von Malebolgia, auf den Friedhof, wo er sein Grab und seine Leiche findet. Kaum hat er seinen toten Körper aus dem Boden ausgegraben, verwandelt er sich von der Spawnlarve, die er vorher war, in einem mächtigen Höllenspawn. Nun ist er stark genug, um seinen Rachefeldzug zu einem erfolgreichen Ende zur führen.

SPAWN-Reboot?
Kein Geringerer als Todd Mcfarlane, also eben jener Comiczeichner, der den Höllenengel erschaffen hat, bringt ihn wieder ins Gespräch. Denn er werkelt gerade eifrig an einem Drehbuch und das scheint auch schon so gut wie fertig zu sein. Sein Ziel ist es, auf 120 Seiten zukommen, denn eine Seite Drehbuch ist eine Minute Film und zwei Stunden sieht er als ideale Größe für sein als Horror-Thriller mit einem R-Rating angelegtes Werk.

Derzeit umfasst das Drehbuch aber noch 132 Seiten und muss daher noch etwas gekürzt werden. Sobald dies der Fall ist, wird es zur Einsicht verschickt. Parallel sollen schon die ersten Schauspieler ausgelotet werden. Worauf schließlich die Finanzierung folgt, so erzählt MCFarlane in seinem Video. Das klingt doch mal nach einem Plan. Ob der auch hinhaut, ist natürlich nicht klar. Sobald aber mehr bekannt wird, erfahrt ihr es vom Filmaffen.

Quelle: www.facebook.com/liketoddmcfarlane

 

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