Affentheater

Überleben im Kino

5 Survival-Tipps für einen gemütlichen Abend vor der großen Leinwand

Ein Besuch im Kino gleicht einem Überlebenskampf. Erholung? Kommt nur selten auf. Der Grund sitzt zu einer großen Wahrscheinlichkeit direkt neben einem im Kinosessel. Es fehlt der Respekt , es wächst die Gleichgültigkeit. Und ein klein wenig liegt es bestimmt auch daran, dass die eigene Komfortzone durch Bingen im Streamingdienst gewachsen ist. Man möchte beim Filmkonsum einfach seine Ruhe haben. Jahr für Jahr gehen die Besucherzahlen im Kino zurück. Doch soll deswegen ein Stück Kultur wirklich sterben. Wir wollen das nicht. Wir wollen, dass ihr auch weiter ins Kino geht.

Damit euer Kinobesuch euch heute noch genauso verzaubert, wie er unsere Leidenschaft für den Film entfachte, kommen hier ein paar Überlebenstipps für einen gemütlichen Abend vor der großen Leinwand.

1. Timing

Besucht niemals die 20 Uhr Vorstellung, wenn ihr nicht müsst. Vermeidet den Donnerstagabend. und vergesst den Besuch an einem Freitag- oder Samstagabend. Denn donnerstags laufen die neue Filme und am Wochenende hat das Publikum Zeit für einen Kinobesuch. Die besten Termine sind nachmittags um 16 Uhr oder die Spätvorstellungen ab 22 Uhr. Hier ist die Wahrscheinlichkeit deutlich kleiner, sich in einen stickig-vollen Saal aufhalten zu müssen.

2. Location

Oben, Mitte, direkt unter dem Projektor: Der beliebte Ort für die coolen Kids ist stets besetzt. Wer ihn bekommt, der feiert sich selbst. Doch der ist auch umringt von einer Menge anderer Zuschauer, die ebenfalls einen Platz an der Projektorsonne suchen. Das Klischee, in den Logenplätzen am besten den Film genießen zu können, stammt noch aus einer alten Kinoära mit schlecht konstruierten Sälen. Tatsächlich kann der Film aus jeder Position ohne Einschränkung gesehen werden. Einige tendieren daher zu den obersten Parkettreihen: „Mitte, mitte“ lautet ihre Parole. Hier kann man etwas Geld sparen, ist jedoch ebenso umringt von Menschen.

Wer gerne andere meidet und zudem verhindern möchte, dass ein 2-Meter-Riese kurz vor Filmbeginn plötzlich doch das freie Sichtfeld stark einschränkt, der wählt bewusst das Abseits: „Mitte, rechts“ oder „Mitte, links“ und cleverer noch „vorne, links am Rand“ – glaubt mir, hier ist fast nie jemand!

3. Save Tickets

Ein Kinobesuch ist auch ein großer Stressfaktor. Nicht zuletzt, weil viele Menschen auf kleinen Raum aufeinandertreffen. Das geht schon vor dem Saal los. Gleich zwei endlosen Schlangen warten bereits vor Filmbeginn: An der Kasse und bei den Snackständen. Vermeidet sie!

Sichert euch eure Tickets vorab online, so bekommt ihr die Plätze, die ihr wollt, ohne anstehen zu müssen. Doch bitte schmuggelt keine Getränke oder Snacks ins Kino ein. Und selbst wenn ihr dadurch auch die zweite Schlange überwinden und etwas Geld sparen könnt: Gerade bei den Snacks verdienen die Kinos ihr Geld zum Überleben. Kauft euch wenigstens ein Getränk und unterstützt eurer Lieblingskino!

4. Toilet

Ein Toilettengang vor Filmbeginn ist Plicht! Kein Cineast möchte etwas vom Film verpassen, nur weil die Blase drückt. Außerdem nervt es die anderen, wenn man mitten im Film aufstehen oder Platz machen muss, nur weil jemand kurz vor der spannendsten Stelle aufs Klo rennt. Und auch wenn ihr gerade noch nicht so dringend müsst, weckt ihr eure Blase spätestens mit dem ersten Schluck aus dem übergroßen Softdrinkbecher. Also geht vorher!

5. Hate!

Heute mehr denn je finden sich Menschen im Kino ein, die meinen, sie wären zuhause. Das Smartphone wird alle zwei Minuten konsultiert, weil der Dialog auf der Leinwand auch als Podcast funktioniert. Oder man tauscht sich selbstverständlich mit dem Sitznachbarn über das Fußballspiel von gestern aus. Lasst euch das nicht gefallen! Sagt was. Meckert. Ihr habt auch bezahlt und wollt den Film schauen. Wenn andere stören, werden sich die meisten nicht trauen. Traut euch und werdet zu den Helden vor der Leinwand!

Eure Tipps!

Habt ihr auch noch Tipps für den perfekten Kinobesuch? Dann teilt sie in den Kommentaren.

Moin! Ich bin der Filmaffe. Den Blog hab ich mir ausgedacht. Als Filmjunkie, Digital Native & Medienprimat ist mein natürlich Habitus der Bildschirm und alles, was sich darin befindet.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: