ZWISCHEN DEN JAHREN (2017)

Kinostart: 16.03.2017 | Regie: Lars Henning

Kurzinhalt:
Nachdem er eine „lebenslängliche“ Haftstrafe verbüßt hat, wird der Mörder Becker (Peter Kurth) in die Freiheit entlassen. Er hat nur ein Ziel: Ein neues Leben zu beginnen und die furchtbare Tat von damals endgültig hinter sich zu lassen.

Becker findet einen Job, Freunde (Leonardo Nigro) und in der einsamen Putzfrau Rita (Catrin Striebeck) eine Frau, die sich für ihn interessiert. Eines Tages aber wird er völlig überraschend von seiner Vergangenheit eingeholt: Der Witwer Dahlmann (Karl Markovics) steht vor ihm, jener Mann, dessen Frau und Tochter er vor 18 Jahren bei einem tragisch aus dem Ruder gelaufenen Einbruch erschossen hatte. Offenbar weiß Dahlmann genau über den Ex-Häftling und dessen neues Leben Bescheid.

Becker lässt nichts unversucht, um den Stalker zu besänftigen, fleht ihn an, ihn in Frieden zu lassen. Aber Dahlmann will Rache – und Becker wird klar, dass es scheinbar nur einen einzigen Weg gibt, um die Menschen, die ihm nahestehen, vor dieser Rache zu schützen.

ZWISCHEN DEN JAHREN ist der erste Kinofilm von Regisseur Lars Henning: „Mit „ZWISCHEN DEN JAHREN“ wollte ich eine einfache Geschichte aus dem Randgebiet der Gesellschaft erzählen. […] Ich wollte die Figuren befreien von den Plot-Mechanismen eines veralteten Subgenres wie dem Rachefilm und die Täter-Opfer-Konstellation auf den Kopf stellen, vielleicht sogar auflösen. Wir erleben diese Geschichte nicht wie üblich aus der Perspektive des Rächers und wollen irgendwann Blut sehen. Wir erleben mit dem Täter die Unausweichlichkeit der Gewalt, die er selbst in das Leben von sich und anderen gebracht hat, die alle Beteiligten zerstört und nichts als Opfer zurückgelassen hat.“ Ein vielversprechender Ansatz, der auch der diesjährigen Berlinale punkten könnte, oder?

Vor der Kamera stehen Peter Kurth (ICH UND KAMINSKI; 2015), Karl Markovics (NEBEL IM AUGUST; 2016), Catrin Striebeck, Leonardo Nigro (SCHELLEN URSLI; 2015).

Quelle: Pressematerial temperclayfilm 2017

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