WIENER DOG (2016)

Kinostart: 28.07.2016 | Regie: Todd Solondz

Kurzinhalt:
Ein Dackel blickt mit seinen treuen, weisen Augen auf die Schicksale seiner Herrchen: Da ist der kleine Junge, der erdrückt wird von der Liebe seiner bourgeoisen Eltern (Julie Delpy, Tracy Letts). Die unscheinbare Tierarztassistentin (Greta Gerwig), die sich auf ein Abenteuer mit einem Bad Boy (Kieran Culkin) einlässt. Der gescheiterte Drehbuchautor (Danny DeVito), der auf eine letzte Hollywood-Chance hofft. Und eine in die Jahre gekommene Dame (Ellen Burstyn), die nur dann von ihrer Enkelin (Zosia Mamet) besucht wird, wenn diese Geld braucht. Erträglich wird der Kampf der traurigen Helden gegen die Windmühlen des Alltags oft nur dadurch, dass sie den Hunde-Gefährten an ihrer Seite wissen.

Urkomisch bis melodramatisch: WIENER DOG ist ein Portärt einsamer Herrchen und Frauchen, die sich auf der einen Seite noch auf einer hoffnungsvollen Suche befinden, auf der anderen Seite aber schon längst mit sich und der Welt abgeschlossen haben. Treu zur Seite steht ein Vierbeiner, der nicht anders kann und irgendwie auch nicht anders will. Denn in seinem Inneren weiß er, dass er gebraucht wird – er ordnet seine Probleme denen der Menschen unter und das macht ihm zu einem wertvollen Weggefährten. Wenn man so darüber nachdenkt, dann ist WIENER DOG von Regisseur und Drehbuchautor Todd Solondz (HAPPINESS; 1998/ STORYTELLING; 2001) ein toller Film, den man nicht verpassen sollte.

Quelle: Pressematerial Prokino Filmverleih 2016

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