THERAPIE FÜR EINEN VAMPIR (2015)

Kinostart: 10.09.2015 | Regie: David Ruehm

Kurzinhalt:
Wien, Anfang der 30er-Jahre. Auf Sigmund Freuds Couch findet sich ein mysteriöser Graf ein, der seines Daseins überdrüssig und von seiner Frau, der Gräfin, einfach nur noch genervt ist. Was Freud nicht weiß, ist, dass der nächtliche Patient ein Vampir ist. Dieser scheint seinen Lebensdurst aber sehr schnell wiederzuerlangen, als er Lucy, der Freundin eines Mitarbeiters Freuds, begegnet. In ihr seine vor Hunderten von Jahren verblichene Geliebte wiedererkennend, versucht er Lucy mit allen Mitteln für sich zu gewinnen. Und so dauert es nicht lange, bis die Gräfin das bunte Treiben ihres Sarg-Nachbarn bemerkt. Der Ehestreit ist perfekt. Und wird mit spitzen Zähnen geführt.

Die Flut der komischen Vampirfilme nimmt kein Ende. Der Vampir, schon lange kein Produkt des Fürchtens mehr, versucht sich selbst zu finden und verliert sich in seinen eigenen Depressionen, aber auch in der Liebe zu einer Frau: „[THERAPIE FÜR EINEN VAMPIR] ist weder ein aggressiver Vampirfilm noch eine schenkelklopfende Komödie, sondern eine sehr feine, zarte Komödie. Die Grundidee reicht in die Neunzigerjahre zurück. Ich sagte mir, Vampire müssen wohl ein Identitätsproblem haben, weil sie sich nicht sehen können. […] Das Grundthema darunter ist das der Projektionen. Wer projiziert was in wen hinein? Was projiziert man in den Partner? Wie wünscht man sich den Partner? Wie sieht sich jemand, der sich nicht sehen kann?“, so Regisseur David Ruehm.

Die Idee klingt gut, ist aber nicht erfrischend. Denn das Grundmotiv des sich selbst in Frage stellenden Vampirs ist bereits etabliert. Mit einem Budget von drei Millionen inszenierte Ruehm einen kleinen Beitrag zu einem großen Genre, das ohne Dracula und ohne Blut dennoch seine Berechtigung gefunden hat.

Die österreichische Vampirkomödie THERAPIE FÜR EINEN VAMPIR startet heute (10.09.2015) in den deutschen Kinos.

 

Quelle: Pressematerial MFA+ FilmDistribution 2015

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