MEIN LEBEN ALS ZUCCHINI (2017)

Gemüsenamen & verlorene Kinder

Ungeschönt und doch kindgerecht verpackt ist MEIN LEBEN ALS ZUCCHINI ein bunter Stop Motion Film von Claude Barras über eine Schar von gezeichneten Kindern, die großen Unglück erlitten haben. Gemeinsam bauen sie sich eine neues Leben auf, dessen freundschaftlicher Zusammenhalt beeindruckt. Optisch ist der Film so knallbunt, wie er in seiner Erzählebene düster ist. So holt MEIN LEBEN ALS ZUCCHINI sowohl Kinder als auch Erwachsene ab.

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THE LIVING AND THE DEAD (2016)

Unsere kleine Farm auf eine Horror-Metaebene

THE LIVING AND THE DEAD war ein Zufallsfund auf Amazon Video. Die Miniserie, die gerade einmal sechs Folgen lang ist, erzählt von einer tragischen Familiengeschichte und von gruseligen Geistererscheinungen auf einer Farm in der Mitte des 19. Jahrhunderts.

Hierzulande ist diese BBC-Serie noch nahezu unbekannt, was wirklich sehr schade ist, denn THE LIVING AND THE DEAD versteht es, Drama und Horror auf innovative Weise miteinander zu verbinden.

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MEIN LEBEN ALS ZUCCHINI (2017)

Kinostart: 16.02.2017 | Regie: Claude Barras

Kurzinhalt:
Zucchini – so lautet der Spitzname eines kleinen, neunjährigen Jungen, der nach dem plötzlichen Tod seiner Mutter mit einem neuen Leben konfrontiert wird. Der fürsorgliche Polizist Raymond bringt ihn ins Heim zu Madame Papineau, wo er fortan mit anderen Kindern aufwächst und seinen Platz in der Gesellschaft sucht.

Das Zusammenleben ist nicht immer einfach, denn auch der freche Simon, die besorgte Béatrice, die schüchterne Alice, der etwas zerzauste Jujube und der verträumte Ahmed haben bereits viel erlebt. Aber sie raufen sich zusammen und Weitere Infos & der Trailer

NIRGENDWO (2016)

Kinostart: 27.10.2016 | Regie: Matthias Starte

Kurzinhalt:
In seinem eigenen Leben fremd, kehrt der junge BWL-Student Danny (Ludwig Trepte) nach dem plötzlichen Tod seines Vaters widerwillig in seine kleine Heimatstadt mitten im Nirgendwo zurück.

Zu seiner Überraschung findet er dort das sommerliche Paradies seiner Jugend wieder. Statt sich seiner Vergangenheit zu stellen, verliert er sich in der erneut aufflammenden Liebe zu seiner Jugendfreundin Susu (Saskia Rosendahl). Auf der Suche nach Weitere Infos & der Trailer

DIE LANGEN GROßEN FERIEN (2015)

Einfühlsame Kinderserie mit ernstem Hintergrund

DIE LANGEN GROßEN FERIEN ist eine von diesen wenigen neuen Kinderserien, die aufwühlen, mitfühlen lassen, die richtigen Werte vermitteln und in einen authentischen Rahmen einbetten. Dabei verfolgt die Serie einen pädagogischen Ansatz ohne aufdringlich Wissen vermitteln zu wollen. So bringt diese französische Produktion den jungen Generationen kindgerecht eine Zeit näher, die weit weg scheint und doch noch so sehr in unseren Köpfen präsent ist.

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DILBERT (1999-2000)

Der alltägliche Bürowahnsinn

Er ist Ingenieur, hoch intelligent und oft viel zu nett für diese Welt: DILBERT. Wenn er nicht gerade an seinen beruflichen und privaten Erfindungen und Experimenten sitzt, dann fristet er ein tristes Leben in einer Großraumbüronische. Als Ausgleich hat er einen Hund, der aber eher sein eigenes Ding durchzieht. Und auch seine Kollegen, die gleichzeitig seine besten Freunde (oder zumindest so etwas ähnliches) sind, machen sein Leben nicht schöner oder gar leichter.

Die Zeichentrickserie zu den erfolgreichen „Dilbert“-Comics von Scott Adams gibt es nun als Komplettbox im Handel. Ob sich eine Anschaffung lohnt? Jedenfalls nicht für Kinder.

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HÜTERIN DER WAHRHEIT – DINAS BESTIMMUNG (2016)

Kinostart: 18.02.2016 | Regie: Kenneth Kainz

Kurzinhalt:
Dina (Rebecca Emilie Sattrup) hat die übernatürlichen Fähigkeiten ihrer Mutter Melussina (Maria Bonnevie) geerbt. Schaut sie einem Menschen in die Augen, erkennt sie sofort die Sünden und Schwächen, für die er sich schämt. Als der Thronfolger des Königreichs Dunark beschuldigt wird, ein schweres Verbrechen begangen zu haben, soll Dinas Mutter ihm ein Geständnis abzwingen. Doch die weise Frau erkennt, dass Prinz Nicodemus (Jakob Oftebro) unschuldig ist.

Der zwielichtige Cousin Drakan (Peter Plaugborg) will nun Dina dazu bringen, Weitere Infos & der Trailer

STILL ALICE (2014)

Wenn Erinnerungen zu grauen Schatten werden

 

Was ist schlimmer als der Tod? Müsste ich die Frage ernsthaft beantworten, würde ich wohl damit antworten, dass ein Leben ohne Erinnerungen an dieses wahrscheinlich sogar noch schlimmer wäre. Denn was nützt es, am Leben zu sein, wenn man nicht mehr in der Lage ist, auf das zurückzublicken, was einem in all seinen Jahre des Lebens widerfahren ist, was einen geprägt und ausgemacht hat. Julianne Moore erleidet in STILL ALICE genau dieses Schicksal und brilliert in ihrer Ambivalenz aus starker Karrierefrau und gebrochener Alzheimerpatientin. STILL ALICE (2014)Weiterlesen