SPIDER-MAN: HOMECOMING (2017)

Die gute Spinne aus der Nachbarschaft is back in Town

SPIDER-MAN: HOMECOMING knüpft unmittelbar an die Ereignissen aus CAPTAIN AMERICA: CIVIL WAR an und erzählt die Geschichte aus Sicht von Peter Parker weiter. Dem langweilt sein altes Lebe und er fühlt sich zu höherem berufen. Doch der 15-jährige Held in Ausbildung ist noch nicht so weit. Und so wird aus Spider-Man wieder eine normaler Junge, der sich durch den Highschoolalltag quält und sich ausgerechnet in das hübscheste Mädchen der Schule verguckt. Ein Glück, dass das Böse niemals schläft und der Netzschwinger schon bald seine wahren Qualitäten unter Beweis stellen kann.

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GET OUT (2017)

Eiskalt, rassistisch, grausam

Mit GET OUT schaffte es dieses Jahr ein Horrorthriller ins Kino, den wohl keiner vorher so richtig auf dem Schirm hatte. Darin gerät ein Mann in die Fänge einer skrupellosen, sektenartigen Gemeinschaft, die Menschen entführt und mittels Gehirnwäsche umprogrammiert – und das ist tatsächlich nur die harmlose Teil an der Sache.

Mittlerweile ist der Film auch fürs Heimkino erhältlich. Jörg hat sich GET OUT von Jordan Peele angesehen und verharrt seit dem in Schockstarre. Mehr dazu hier:

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WILDE MAUS (2017)

Und noch ne Runde…

Ein Film über eine Achterbahn im wortwörtlichen und übertragenden Sinne: WILDE MAUS ist eine Tragikomödie über einen gestandenen Mann, dessen Boden unter den Füßen weggezogen wird. Statt sich wieder aufzuraffen, setzt er auf einen sturen, kindlichen Rachefeldzug. Josef Haders neuster Film ist wahrlich eine Achterbahnfahrt der Gefühle, die in einem bitterbösen, zynischen Wiener Humor getränkt wurde, in der die Hauptfigur zu ertrinken droht.

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PLANET DER AFFEN: SURVIVAL (2017)

Das letzte Gefecht zwischen Primaten und Menschen

PLANET DER AFFEN: SURVIVAL von Matt Reeves ist das finale Ende einer Trilogie und gleichzeitig das Bindeglied zwischen den neuen und alten Filmen. Ebenso effektgeladen, wie geradlinig erzählt, ist der Film eine Mischung Rachefeldzug, Selbstfindungsreise und Gefängnisthriller. Einmal mehr dürfen wir hier über modernes Motion Capturing stauen und in eine postAPEokalyptische Welt versinken.

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MEIN LEBEN ALS ZUCCHINI (2017)

Gemüsenamen & verlorene Kinder

Ungeschönt und doch kindgerecht verpackt ist MEIN LEBEN ALS ZUCCHINI ein bunter Stop Motion Film von Claude Barras über eine Schar von gezeichneten Kindern, die großen Unglück erlitten haben. Gemeinsam bauen sie sich eine neues Leben auf, dessen freundschaftlicher Zusammenhalt beeindruckt. Optisch ist der Film so knallbunt, wie er in seiner Erzählebene düster ist. So holt MEIN LEBEN ALS ZUCCHINI sowohl Kinder als auch Erwachsene ab.

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