DEN GEIERN ZUM FRASS (1968)

Schießereien am laufenden Band

DEN GEIERN ZUM FRASS – das ist (wie auch der Originaltitel „All‘ ultimo sangue“) doch mal ein Filmtitel, wie man ihn sich bei einem Italowestern vorstellt. Vor allem, wenn der Film im Internet als „Italowestern der härteren Art“ beschrieben wird. Diese Beschreibung erscheint allerdings etwas übertrieben, auch wenn Regisseur Paolo Moffa beileibe nicht auf Gewalt und Schießereien verzichtet.

DEN GEIERN ZUM FRASS ist der vierte Film der „Westernhelden“-DVD-Reihe von Koch Media. Er erscheint jetzt zum ersten Mal ungeschnitten auf Blu-Ray.

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DER EISERNE KRAGEN (1963)

Spannender B-Western

 

Den Regisseur Robert G. Springsteen kennen nur wenige, man hört auch nur selten von ihm, dabei hat er unzählige Filme gedreht – allerdings überwiegend B-Western. Am bekanntesten dürften da noch seine Beiträge zu den Fernsehserien RAUCHENDE COLTS und BONANZA sein.

DER EISERNE KRAGEN gehört zu den späteren Werken seiner Karriere. Und er lässt erahnen, dass Robert G. Springsteen sein Handwerk beherrschte. Es ist erstaunlich, wie viel in DER EISERNE KRAGEN trotz seiner kurzen Laufzeit von knapp 76 Minuten passiert. Es ist ein typischer Westernfilm, aber mit vielen neuen Motiven und tollen Einfällen. Ein wendungsreicher Film über Freundschaft, Treue und die Macht des Geldes. Eine Freude für jeden Western-Fan.

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BARON BLOOD (1972)

Italienischer B-Horror im edlen Look

Mario Bava (gestorben 1980) gilt als Paradebeispiel der goldenen Ära des italienischen Horrorfilms. Zwischen 1960 und 1970 produzierten unsere Nachbarn zahlreiche Slasher- und Gothicfilme, die bis heute eine große Fangemeinde haben. Bava ist einer der Pioniere dieser Zeit. Nun bringt Koch Media eine Collectors Edition seines Spätwerkes BARON BLOOD auf den Markt, die sich auch wirklich so nennen kann.

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DIE LETZTEN TAGE DES PARVIS K. (2017)

Eine hoffnungsvolle Reise durch Europa

DIE LETZTEN TAGE DES PARVIS K. ist eine Geschichte, über einen Flüchtling aus dem Iran, der sterbenskrank ist und seine Tochter sucht – das alles klingt sehr tragisch, trägt aber eine Menge Hoffnung mit sich.

Das Drama von Henrik Peschel ist ein gefeierter Festivalfilm mit zehn Auszeichnung. Unter anderen erhielt er den „Grand Prize“ auf dem Arizona International Filmfestival und gewann in der Kategorie „Best Cinemathography“ auf dem Harlem Filmfestival. Hierzulande ist der Film bisher wenig bekannt, wenngleich er in einigen Kinos lief. Nun ist DIE LETZTEN TAGE DES PARVIS K. für das Heimkino erschienen. Jörg hat sich den Film mal angeschaut und ist beeindruckt.

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THE GIRL WITH ALL THE GIFTS (2017)

Ein sonderbares Mädchen sucht ihren Platz in der Welt

Der Zombiefilm THE GIRL WITH ALL THE GIFTS beschreitet bekannte Pfade des Horrorgenres und erzählt doch aus einer neuen Perspektive heraus. Dabei führt der Film den Ansatz, den Richard Matthews in seinem Roman „I am Legend“ erschuf und der durch George A. Romeros ZOMBIE-Reihe zu einem eigenen Filmgenre wurde, zu einem konsequenten und harten Ende.

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PERSONAL SHOPPER (2016)

Unkonventioneller Geister-Film mit Kristen Stewart

Olivier Assayas (DiIE WOKLEN VON SILS MARIA) hat mit PERSONAL SHOPPER einen ungewöhnlichen Geister-Film geschaffen, für den er in Cannes ausgezeichnet wurde. Das Publikum soll den Film dort allerdings ausgebuht haben. Scheint so, als würde PERSONAL SHOPPER polarisieren. Aber was ist denn jetzt angebracht? Ausbuhen oder auszeichnen?

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