STAR WARS REBELS – Staffel 2

Die Rebellion weitet sich aus

In der zweiten Staffel zu STAR WARS REBELS sucht der Widerstand nach einer Basis. Während dessen wenden sich immer mehr Bewohner der Galaxis vom Imperium ab und schließen sich der kleinen Schar von Widerstandskämpfern an. Doch die Gefahr war auch noch nie so groß. Neue Inquisitoren sind den Jedi Ezra und Kanan auf den Fersen. Und ein dunkler Sith Lord zieht die Maschen seines Netzes immer näher.

Ich habe mir die Staffel mal angesehen und verrate euch (möglichst Spoiler-frei), was euch in den neuen Folgen erwarten wird.

INHALT:

Die Besatzung der Ghost hat sich nun ganz offen der Rebellion angeschlossen. Kanan steht dem zwar noch skeptisch gegenüber, aber Kapitänin Hera ist sich sicher, dass sie das Richtige tun. Während dessen setzt Ezra seine Ausbildung zum Jedi weiter fort. Zwischendrin erfahren wir mehr über die Vergangenheit der Madolorianerin Sabine, über den Ursprung von Zebs Volk und über den freien Droiden Choppper.

Die Rebellenflotte sucht einen geeigneten Ort für ihre feste Basis. Die ist auch dringend nötig, denn bisher fliegen die Schiffe mehr oder minder schutzlos im freien Raum des Weltalls herum. Als wäre das nicht das einzige Problem, entsendet Darth Vader zwei neue Inquisitoren, um die Jedi zu töten. Nur gut, dass die Reihen der Rebellensympathisanten immer größer werden…

FAZIT:

Auch in der zweiten Staffel von STAR WARS REBELS erwartet uns eine Menge Action, Lichtschwertduelle und vor allem viel Spaß. Die Besatzung der Ghost wächst uns weiter an Herz, vielmehr noch erhalte nun auch die Charakter, die in der ersten Staffel etwas zu kurz kamen, ihre eigenen Episoden, in denen wir mehr über sie erfahren. So war Zeb wohl einst eine große Nummer in seiner Heimat und der freche Astrodroide Chopper ist aufgrund einer wirklich wichtigen Sache Hera auf ewig dankbar.

Darüber hinaus treffen wir auch in dieser Staffel wieder auf alte Bekannte aus der CLONE WARS-Serie. Neben dem Gauner Hondo Ohnaka, dem Klonkrieger-Commander Wex und Meister Yoda taucht auch Sith Lord Darth Vader auf und bietet sich einen epischen Schlagabtausch mit seiner einstigen Schülerin Ahsoka Tano. Vader soll jedoch nicht der einzige Sith in dieser Staffel bleiben. Und als besonderes Goodie taucht in einer Epsiode auch eine uns sehr bekannte, aber noch blutjunge Prinzessin auf – wie man sieht, wird an Fanservice viel geboten.

Die Story der Episoden sind solide. Manche sind eher schwach, die meisten aber stark und bringen die Haupthandlung voran. Vor allem die Episoden, in denen die bisherigen Nebencharaktere mehr Tiefe erhalten, sind die Highlights der Staffel. Aber auch so manche Doppelfolge, von denen es bei den insgesamt 24 Episoden gleich drei Episodenpaars gibt, können sich sehen lassen. Am meisten Spaß macht wohl die Doppelfolge mit den Klonkriegern. Hier ist es fast schade, dass danach nur noch einer der drei Krieger eine regelmäßig wiederkehrende Rolle erhält – dieser ist jedoch ohne Frage einer der Wichtigsten überhaupt.

Mir gefiel besonders, dass man sich auch Mühe darin gegeben hat, beide Serie und die Filme miteinander so zu verweben, ohne dass alles mühselig konstruiert wirkt. In STAR WARS REBELS wird uns damit auch eine ganz neue Ebene eröffnet, die in den Episoden IV bis VI nur angekratzt wird: Es ist der Blick der Rebellen im ihrem täglichen Kampf gegen das Imperium, in dem sie nicht nur Basen sabotieren, sondern auch dafür sorgen, dass unterdrückte Planeten lebensnotwendige Güter erhalten.

In dieser Staffel wird die Rebellion zu einer konkreten Einheit: Aus kleinen Zellen wächst eine offen agierende Armee, die sich Bündnispartner sucht und diese auch findet. Für Fans eine unglaublich interessante Entwicklung, die man sonst nur wage aus Romanen kennt. Genau hierbei wächst für mich die Vorfreude auf ROUGE ONE – A STAR WARS STORY. Und wer weiß, vielleicht taucht ja in der dritten Staffel von STAR WARS REBELS der ein oder andere Charakter aus dem bald startenden Kinofilm auf?

Bild & Ton:
Optisch hat mir die Serie nicht immer gefallen. Ich hatte das Gefühl, dass der Stil einfacher geworden ist. Vor allem Meitser Yoda gefiel mir gar nicht und viele Gestiken und Mimiken der Figuren wirken etwas hölzern. Aber vielleicht ist das auch einfach mal wieder Meckern auch hohem Niveau. Der Sound ist hingegen wirklich gut abgemischt. Die Musik besteht auch diesmal wieder aus den altbekannten Themes von John Williams, die im passenden Moment eingespielt werden und die Reise in eine weit, weit entfernte Galaxie auch akustisch perfekt machen.

Extras:
Bei der Blu-Ray Box erwarten euch gleich eine handvoll Extras. Das Kernstück sind die Hintergrundstorys zur Serie. In diesen erfahren wir mehr über die einzelnen Folgen und die Intention der Macher für einzelne Handlungsstränge und Figureneinführungen. Eine der größten Herausforderungen waren, so erfährt man hier, die Auftritte von Darth Vader. Kein Wunder, immerhin gilt eben jene Figur als einer der fiesesten Filmschurken. Obendrein kennt jeder Cineast diesen Charakter sehr genau. Abweichungen von diesem Bild könnten schnell Abneigung und Kritik unter den Fans auslösen. Ich finde, die Auftritte sind gelungen: Vader wird als mächtiger Kämpfer dargestellt, gegen den keiner bestehen kann.

Insgesamt ist die zweite Staffel von STAR WARS REBELS mit kleinen Abstrichen gelungen. So mag es optisch und inhaltlich kleine Flauten gegeben haben, aber auch diese Folgen schaffen weitere stimmige und stimmungsvolle Brücken zum gesamten Universum.

Die zweite Staffel von STAR WARS REBELS ist ab dem 24.11.2016 auf DVD und Blu-Ray im Handel erhältlich.

von Jörg Gottschling

Bewertung:

Quelle: Pressematerial Disney 2016

© 2016 & TM Lucasfilm Ltd.

 

 

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Moin! Ich bin der Filmaffe. Und der Blog ist meine Schuld. Als Filmjunkie, Digital Native & Medienprimat ist mein natürlich Habitus der Bildschirm und alles, was sich darin befindet.
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