SELBSTKRITIK EINES BÜRGERLICHEN HUNDES (2017)

Kinostart: 08.06.2017 | Regie: Julian Radlmaier

Kurzinhalt:
Ein bürgerlicher Windhund gesteht, wie er vom Filmemacher zum Vierbeiner wurde: Weil er gerade keine Förderung bekommt, sieht Julian sich gezwungen, einen Job als Erntehelfer anzunehmen. Als er der jungen Kanadierin Camille weismacht, es handele sich dabei um die Recherche für einen kommunistischen Märchenfilm, in dem sie die Hauptrolle spielen soll, will sie ihn begleiten und Julian spinnt romantische Fantasien. So landen die beiden in der trügerischen Idylle einer ausbeuterischen Apfelplantage.

Für Julian wird es zunehmend schwieriger, den kommunistischen Filmemacher zu performen, außerdem kommt ihm ein Vorzeigearbeiter mit amerikanischen Träumen in die Quere, ein stummer Mönch mit magischen Kräften und einem Sprung in der Schüssel tritt auf, die Plantagenbesitzerin wird versehentlich getötet und eine versuchte Revolution endet in Ratlosigkeit. Da kommen die Spatzen in den Bäumen mit einem unerhörten Plan…

DIE SELBSTKRITIK EINES BÜRGERLICHEN HUNDES ist der Abschlussfilm für den deutschen Jungregisser Julian Radlmaier, der Regie an der dffb studiert. Deutschlandradio Kultur nennt ihn schon als deutschen Woody Allen. Tatsächlich lassen sich Parallelen ausmachen und die Offensichtlichste ist die deutlich autobiographische Note und die feine Tendenz zu absurd-komischen. Liebhaber sollten diesen Film auf jeden Fall auf den Zettel haben, vor allem weil die Satire wohl nicht im jeden Kino zu sehen sein wird.

Quelle: Pressematerial Grandfilm Verleih 2017

 

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