SCHROTTEN (2016)

Kinostart: 05.05.2016 | Regie: Max Zähle

Kurzinhalt:
Mirko Talhammer (Lucas Gregorowicz) ist fassungslos, als zwei sonderbare Typen in seinem feinen Hamburger Versicherungsbüro auftauchen und ihn per Kopfnuss daran erinnern, wo er eigentlich herkommt. Nämlich von einem Schrottplatz in der Provinz. In dieser Welt zählt nicht die große Karriere, hier sind andere Dinge wichtig: das Schrotten, die Familie und ab und zu eine gepflegte Schlägerei.

All das hatte Mirko hinter sich gelassen, doch sein Vater macht ihm noch im Tod einen Strich durch die Rechnung und vererbt ihm den heruntergewirtschafteten Schrottplatz – zusammen mit seinem Bruder Letscho (Frederick Lau). Der ist immer noch stinksauer, dass Mirko den Clan damals im Stich gelassen hat. Schnell wird den Brüdern allerdings klar, dass die Talhammers nur eine Zukunft haben, wenn sie sich zusammenraufen und den letzten waghalsigen Plan ihres Vaters gemeinsam verwirklichen: einen Zugraub im ganz großen Stil!

Der Coup an sich ist schon ein Himmelfahrtskommando, doch dann kriegt auch noch Kercher (Jan-Gregor Kremp), der ärgste Konkurrent der Talhammers, Wind von der Sache…

SCHROTTEN klingt nach einer deutschen Heimatkomödie im Stil von WAS NICHT PASST, WIRD PASSEND GEMACHT (2002) und damit nach einem bodenständigen, ehrlich kleinen Filmchen mit einer Menge Humor und noch mehr authentischen Menschen, unter anderen dargestellt von Frederick Lau (VICTORIA; 2015) und Lucas Gregorowicz (SOUL KITCHEN; 2009) Für Regisseur Max Zähle stellt SCHROTTEN sein Langspieldebüt dar:

In dem Landkreis in Niedersachsen, in dem ich aufgewachsen bin, gehörten sie zum Straßenbild – fahrende Schrotthändler, die mit ihren Pritschenwagen über die Dörfer fuhren und alles mögliche einsammelten, was die bürgerlichen Haushalte so aussortiert hatten. Als Kind habe ich ganze Sommer auf dem Schrottplatz meines Freundes Marcel, Spross eines solchen Schrotthändlerclans, verbracht. Wie unterschiedlich unsere Welten schon damals waren, ist mir nie so richtig bewusst gewesen. Mit der Zeit haben Marcel und ich uns aus den Augen verloren. Ich ging nach Hamburg, Marcel machte eine Banklehre. Einige Jahre später hat ihn meine Mutter in der Fahrerkabine eines verrosteten LKW des familiären Schrottunternehmens gesehen. Warum entscheidet sich jemand, der es augenscheinlich geschafft hat, sich aus diesem vermeintlich “schwierigen Milieu” zu emanzipieren, freiwillig als „Fliegender“, als umherfahrender Schrotthändler zu leben? Ich nahm wieder Kontakt zu Marcel auf, und die Antwort war so einfach wie einleuchtend: Familie!“, so der Regisseur.

SCHROTTEN startet am 05.05.2016 in den deutschen Kinos.

 

Quelle: Pressematerial Port-au-Prince Pictures GmbH 2016

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