DESASTER (2015)

DESASTER im Whirlpool – Die Filmkritik

Was passiert, wenn sich drei Schauspieler zu einem Herzensprojekt zusammenschließen, auf das alle drei wirklich Lust haben? Das Ergebnis ist der Film DESASTER, der am 16. Juli 2015 in die deutschen Kinos kommt. Ich hatte die Ehre, diesen Film als etwas ganz Besonderes zu erleben – und zwar beim Whirlpool Open Air Cinema in Frankfurt auf der Dachterasse des Skyline Plaza mit Darstellerbesuch von Stefan Kurt und Justus von Dohnányi. Wir saßen zu sechst in einem der 30 Whirlpools bei 40°C warmem, blubberndem Wasser und durften uns den Film einige Tage vor Kinostart schon ansehen.

Bei den Schauspielern handelt es sich um Jan Josef Liefers (TATORT; 2002-heute/ HONIG IM KOPF 2014), Stefan Kurt (DREILEBEN 2011; DER VERDINGBUB 2011) und Justus von Dohnányi (MÄNNERHERZEN; 2009/ MÄNNERHERZEN UND DIE GANZ, GANZ GROßE LIEBE 2011; FRAU MÜLLER MUSS WEG; 2015). Ebenso spielen in dem Film Milan Peschel (DER NANNY; 2015/ SCHLUSSMACHER; 2013/ VATERFREUDEN; 2013), Anna Loos (DIE LETZTEN MILLIONEN; 2014), Max Simonischek (HINDENBURG; 2011), Angela Winkler (ALTERSGLÜHEN – SPEED DATING FÜR SENIOREN; 2014) und Oscar Ortega Sánchez (KOKOWÄÄH ; 2013/ SAPHIRBLAU; 2014). Gedreht wurde der Film zum größten Teil in Südfrankreich in einer wunderschönen Villa, die gleichzeitig als Unterkunft für die Darsteller diente. Die Drehdauer hat 38 Tage betragen.

Die Idee ist Justus von Dohnányi, der gleichzeitig auch der Regisseur dieses Film ist, tatsächlich gekommen, als Freunde von ihm eine Geschichte von ihrem Haus auf Mallorca erzählt haben. In deren Villa wurde mehrfach durch den Kamin eingebrochen, sodass sie ein Gitter im Kamin installieren ließen und, als sie nach einiger Zeit in das Ferienhaus zurückkehrten, einen Einbrecher im Kamin in nicht mehr ganz lebendigem Zustand vorfanden. Diese Story dient als Grundidee für den Film DESASTER.

Es gibt einen der führenden Ganoven namens Mischa (Peschel), der beruflich unterwegs ist, dessen Mama (Winkler) und dessen Freundin Lydia (Loos). Mischas Mama lebt in der Villa auf Mallorca gemeinsam mit Lydia, die eine Affäre mit Johann (Simonischek) hat, der wiederum eine Liaison mit dem schwulen Polizisten (Sánchez) hat, und deren Kanarienvogel Papagena,. Der korrupter Staatsanwalt Dr. Würsch (Kurt), nur der Doktor genannt, kommt aus geschäftlichen Gründen zu Besuch und bringt seine eigenen zwei Ganoven Ed (Dohnányi) und Mace (Liefers) mit, die ihm den Rücken freihalten und ihn schützen sollen.

Nach und nach passieren während des Films immer mehr Missgeschicke, die die Intelligenz der Profi-Ganoven drastisch in Frage stellen. Ziel aller ist eigentlich das Geld, das gut gehütet im Tresor in der Villa von Mischas Mama liegt. Auf dem Weg dorthin sterben einer nach dem anderen eigentlich fast alle Involvierten – bis auf Papagena.

FAZIT:
Der Film ist witzig gemacht und sicherlich eine gute und lustige Gangster-/Mafia-Komödie. Wer allerdings etwas Anspruchsvolles erwartet, wird hier enttäuscht. DESASTER ist ein typischer Film, der den Darstellern am Herzen liegt, der ihnen Spaß gemacht hat und der nicht auf den großen Profit im Kino ausgelegt ist. Trotz allem kann ich den Film empfehlen. Gelacht hab ich auf jeden Fall fast durchgängig.

von Franziska Söllner

Bewertung:

Weitere Infos zum Film: www.desaster-film.de

 

Quelle: Pressematerial StudioCanal 2015

Franziska Söllner

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Neben meinem Jura-Studium ist es eine meiner Lieblingsbeschäftigungen für einige Zeit in eine völlig andere (Film-)Welt abzutauchen und für diese Zeit jemand ganz anderes zu sein!
Franziska Söllner

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