POLDER – TOKYO HEIDI (2016)

Kinostart: 01.12.2016 | Regie: Samuel Schwarz & Julian M. Grünthal

Kurzinhalt:
NEUROO-X steht für Games, die die Grenze zwischen Wirklichkeit und Realität aufheben. Ein neues Gadget, das sagenumwobene ROTE BUCH, bietet das ultimative Spielerlebnis. Die geheimsten Sehnsüchte der Gamer werden von der Engine gescannt und in phantastische Adventures verwandelt. Marcus, der Chief Development Manager von NEUROO-X stirbt kurz vor der Fertigstellung des ROTEN BUCHS.

Seine Geliebte Ryuko (Nina Fog) findet heraus, dass bei der Testreihe des Spiels in China Furchtbares geschehen ist und je tiefer sie in das Geheimnis von NEUROO-X abtaucht, umso mehr

verliert auch sie den Bezug zur Realität. Sie vernachlässigt ihren Sohn Walter (Christoph Bach), der sich in das Game einloggt und in der digitalen Parallelwelt verschwindet. Ryuko findet sich wieder in einer Welt voller Dämonen, Hexen, Rittern und Terroristen.

In POLDER – TOKYO HEIDI erschafft das Regie-Duo Samuel Schwarz und Julian M. Grünthal eine ungewöhnliche, surreale Geschichte zwischen Traum und Wirklichkeit. Als kritische Auseinandersetzung mit modernen Möglichkeiten der Unterhaltungsindustrie steht der Film im Kontext der Diskussion über Massendatenspeicherung, Reizüberflutung und gegen-proportionalen Sozialisierung unserer Gesellschaft. Ein interessantes Werk, das man im Auge behalten sollte und wahrscheinlich im Mainstreamkino zu unrecht verloren geht.

Quelle: Pressematerial Camino Filmverleih 2016

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