PLAY (2013)

Kinostart: 24.01.2013 | Regie: Ruben Östlund

Bereits auf dem Internationalen Filmfestspielen in Cannes 2011 wurde der der Film PLAY unter großem Lob aufgeführt. Der bewußte Einsatz von Laiendarstellern und die authentische Darstellung der Szenen beeidruchte die Kritiker.

Thematisch dockt der Film an LE HAINE (1995) oder CITY OF GOD (2002) an wählt aber einen völlig anderen Erzählstil: Die Form des absolut außenstehenden Betrachters. Regiesseur Östlund benutzt oft Minuten lang nur eine teilweise unübersichtliche Einstellung und spricht damit den stillen Beobachter des Verbrechens und seine (nicht vorhandene) Zivilcourage an.

Kurzinhalt:
Der Film beruht auf einer wahren Begebenheit, die sich in Göteborg zwischen den Jahren 2006 und 2008 zugetragen hat. Eine Gruppe von fünf schwarzafrikanischen Jungs rauben andere Kinder aus. Dazu studierten Sie, wie ein Theaterstück die immer gleiche Rolle ein: Der bedrohliche fremde Schwarze!  Ohne Gewalt, sondern nur mit Worten erreichten sie Ihr Ziel…

Der schwedische Film PLAY ist hierzulande noch völlig unbekannt. Er wird wohl einer dieser Filme werden, von dem die Filmwelt erst einige Jahre nach seiner Veröffentlichung reden wird. Denn PLAY setzt auf eher ruhige Szenen mit langen Sequenzen und behandelt die sehr schweren Themen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Angst vor dem Fremden, aber auch soziale Ausgrenzung und Not und Elend der Armen.

Seit dem 24.01.2013 ist PLAY in einigen ausgewählten Kinos in Deutschland zu sehen. Wer die Chance hat, der sollte sie ergreifen!

 

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