NO GOODBYE (2015)

Ein Kurzfilm von Ludo Vici

NO GOODBYE ist eine Empfehlung an den Filmaffen vom Autor und Regisseur Ludo Vici selbst. Der Kurzfilm fasst in knapp 14 Minuten ein ganzen Leben zusammen, bricht es herunter auf alles bedeutende Emotionen. Wir haben uns das mal angeschaut.

 

Kurzinhalt:
Ein Dialog zwischen einer passionierten Sängerin (Sandra Steffl) und einem zynischem Mann (Thomas Peters), der die große Dinge des Lebens abwertend betrachtet. Sie hingegen hat die besten Jahre hinter sich und doch nichts von ihren Träumen, ihrer Jugend verloren. Aber da ist etwas, tief in ihr drin, was sie beschäftigt, was sie nicht wagt auszusprechen: Eine Melancholie, eine Einsamkeit, ein Abschied…

 

NO GOODBYE ist ein melancholischer Film der surreal und verzaubernd beginnt, nur um dann in kühlen Gängen die Realität wieder einzufangen. Dabei bleibt eine Sache unausgesprochen, aber ohne Frage handelt es sich in NO GOODBYE um ein letztes Mal, um den Abschied einer Frau, die das Rampenlicht, die die Bühne so sehr liebt. Ein tiefsinniger, manchmal etwas zu pathetischer Dialog führt zu einem kalten und sehr harten Ende, das nicht nur die Sängerin, sondern auch den Zuschauer mit einer brachialen Breitseite trifft.

NO GOODBYE ist ein klassisches Indie-Projekt, das ohne Förderung und nur mit eigenen Mitteln entstanden ist. Auf dem Landshuter Filmfestival 2015 feierte der Film seine Premiere und gewann dort den Hauptpreis. Das Preisgeld wurde in die Bewerbung auf weiteren Festivals investiert. Insgesamt war NO GOODBYE auf 14 Festivals vertreten und gewann noch zwei weitere Preise. Erst seit kurzem ist der Film für alle Interessierten frei zugänglich. Die Musik stammt von Regisseur Ludo Vici. Die Kamera führte Thomas Bauer. Vor der Kamera stehen Sandra Steffl (ROSSINI; 1997/ FRÜHLING FÜR ANFÄNGER; 2012) und Thomas Peters.

Hier könnt ihr euch NO GOODBYE in voller Länge anschauen:

Quelle: Ludo Vici | Weird Tiny Movies

 

 

Jörg Gottschling

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Moin! Ich bin der Filmaffe. Und der Blog ist meine Schuld. Als Filmjunkie, Digital Native & Medienprimat ist mein natürlich Habitus der Bildschirm und alles, was sich darin befindet.
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