Filmkritik: MUNSTERS FRÖHLICHE WEIHNACHTEN (1996)

MUNSTERS FRÖHLICHE WEIHNACHTEN (1996)

Monster feiern Weihnachten auf ihre eigene Art

Jahrzehnte nach der Originalserie, kehren die Munsters mit MUNSTERS FRÖHLICHE WEIHNACHTEN zurück ins Fernsehen, um mit uns Weihnachten zu feiern. Pünktlich zur Weihnachtszeit ist die Komödie nun auf DVD neu aufgelegt wurden. Sarah hat sich den Film angeschaut und sagt euch ihre Meinung.

 

INHALT:

Gerade in der Weihnachtszeit vermissen viele Menschen ihre Heimat. So ergeht es auch Eddie Munster (Bug Hall), der Heimweh nach Transylvanien hat. Die Kälte und der Schnee und die damit verbundenen Krankheiten fehlen ihm sehr. Sein Vater Herman (Sam McMurray) möchte daraufhin ein traditionell transylvanisches Weihnachten feiern, um Eddie wieder aufzumuntern.

Er lädt die komplette Familie ein. Er fragt auch nach einer Gehaltserhöhung, die ihm aber leider verwehrt bleibt. Daraufhin nimmt er alle möglichen Jobs an, um seine Weihnachtskasse aufzubessern, unter anderem Geschenkeverpacker. Dann führt ein Experiment von Grandpa Munster (Sandy Baron) allerdings dazu, dass der Weihnachtsmann und seine Elfen in das Haus der Munsters geholt werden und das Chaos nimmt seinen Lauf.

FAZIT:

Eigentlich wollte für MUNSTERS FRÖHLICHE WEIHNACHTEN im Jahr 1996 der Cast von HERE COME THE MUNSTERS wieder die Rollen übernehmen, aber aufgrund von gescheiterten Gehaltsverhandlungen wurden alle Rollen neu besetzt. Aber selbst wenn dieser Cast die Rollen ein zweites Mal gespielt hätten, es sind einfach nicht die Originalen Munsters.

Sam McMurray als Herman Munster und auch Bug Hall als Eddie strengen sich an, die Rollen wiederzubeleben, aber sie spielen alle gegen den Geist der Rollen und der vorangegangenen Schauspieler in ihnen an. Sam McMurray hat äußerlich sogar etwas Ähnlichkeit mit Fred Gwynne, aber er kann die Energie nicht herüberbringen, die der Original Herman mit brachte. Es war ein bisschen so, wie wenn in der Lieblingsserie ein Recast stattfindet. Ich hab heute noch ein Trauma von dem ganzen Hin und Her zwischen Alicia Goranson und Sarah Chalke in ROSEANNE, die beide Becky gespielt haben und man immer das Gefühl hatte, etwas stimmt nicht. Manche Figuren sind einfach zu sehr mit den Darstellern verbunden und daher kann alles andere nur eine Imitation sein.

Die Handlung selbst ist aber gut und nett gemacht. Sie erinnert an die Originalserie, über die ich ja schon in einem „Schwarz auf weiß“-Beitrag geschrieben habe. In den 1960er Jahren herrschte im Fernsehen noch eine andere Art von Unschuld und Unterhaltung. Ich bin froh, dass die Autoren in den 1990er Jahren versucht haben, diesen wiederzubeleben und nicht mit der Zeit zu gehen.

Alles in allem ist MUNSTERS FRÖHLICHE WEIHNACHTEN ein netter Weihnachtsfilm, der für richtige Fans vielleicht etwas enttäuscht.

von Sarah Binder

Bewertung:

Quelle: Pressematerial Koch Media

Produkte von Amazon.de

Sarah Binder

Sarah Binder

Ich hab was mit Medien studiert und liebe Bananen. Keine Frage also, dass ich für den Filmaffen über die Welt der Filme und Serien berichte.
Sarah Binder

Letzte Artikel von Sarah Binder (Alle anzeigen)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: