MONSIEUR PIERRE GEHT ONLINE (2017)

Kinostart: 22.06.2017 | Regie: Stéphane Robelin

Kurzinhalt:
Pierre (Pierre Richard) ist Witwer, Griesgram und hasst Veränderungen aller Art. Tagein, tagaus schwelgt er in Erinnerungen an die gute alte Zeit und züchtet seltene Schimmelkulturen im Kühlschrank. Um den alten Herrn zurück ins Leben zu schubsen, verkuppelt seine Tochter Sylvie (Stéphane Bissot) ihn mit Alex (Yaniss Lespert), einem erfolglosen Schriftsteller und Freund ihrer Tochter. Alex soll Pierre mit der fabelhaften Welt des Internets vertraut machen. Das ungewohnte Lernduo tut sich mächtig schwer, bis Pierre ausgerechnet über ein Datingportal stolpert.

Dank der beruhigenden Anonymität des Internets entdeckt sich Pierre als Verführer und verabredet sich mit der jungen Flora (Fanny Valette) – zum Glück hat er ja Alex, der sich geradezu anbietet, die Konsequenzen zu tragen. Der in großen Finanznöten steckende Alex akzeptiert Pierres unmoralisches, aber exzellent bezahltes Angebot und geht an Pierres Stelle zum Rendezvous.

Dass sich Flora Hals über Kopf verliebt, bringt die Situation in eine gewisse Schieflage. Pierre ist sich sicher, dass seine verbale Verführungskunst Floras Gefühle geweckt hat. Ganz unschuldig können aber auch Alex‘ Küsse nicht gewesen sein. Vor allem aber sind es eigentlich die beiden

Männer, die von Flora im Sturm erobert wurden, und nun endgültig im selben Boot sitzen, nur die Kapitänsfrage muss noch geklärt werden…

Alter Einzelgänger entdeckt Internet und zeigt Verführungskünste – Die Inhaltsangabe von MONSIEUR PIERRE GEHT ONLINE liest sich wie eine moderne Version des Cyrano de Bergerarc. Das daraus nur ein fabelhaftes Durcheinander entstehen kann, aus dem eine köstlich-franzsösische Komödie entsteht, ist absehbar.

Regisseur Stéphae Robelin sagt über seinen Film: „Ich wollte eine moderne Geschichte, mit der sich alle identifizieren können. Internet ist ein Symbol für Modernität. Die, die damit aufwachsen sind, merken es nicht mehr, aber es ist ein Tool, das alles verändert hat. Über Nacht hat es den Menschen ermöglicht, zu kommunizieren, zu reisen, Leute kennenzulernen, zu träumen, sich eine Identität zu erfinden und sich sogar zu verlieben. Und das alles, ohne das Haus zu verlassen! Aber während das Internet für die meisten mittlerweile zum Alltag gehört, hatten viele Senioren keine Gelegenheit, es in ihrem Berufsleben kennenzulernen. Die Idee, einen Senioren und einen jungen

Mann vor einem Computer zusammenzubringen, hat mir sehr gefallen! Dann habe ich meine Geschichte entwickelt…“

Quelle: Pressematerial Neue Vision Filmverleih 2017

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