MOLLY’S GAME – ALLES AUF EINE KARTE (2018)

Kinostart: 08.03.2018 | Regie: Aaron Sorkin

Kurzinhalt:
Molly Bloom (Jessica Chastain) ist eine jungen, charismatischen Skifahrerin und früheren US-Olympiahoffnung, die ihre Karriere nach einer schweren Verletzung aufgeben muss. Sie legt danach auch ihr Jurastudium auf Eis und kommt über einen Aushilfsjob in Kontakt mit einer Welt, die von reichen und mächtigen Männern dominiert wird: Der Underground-Poker-Szene Hollywoods.

Als Molly erkennt, dass sie dank ihrer Intelligenz und Disziplin wie geschaffen ist für die Organisation solcher Veranstaltungen, setzt sie alles auf eine Karte: Sie veranstaltet das weltweit exklusivste und riskanteste Pokerturnier für die Reichen und Mächtigen von Los Angeles – mit schwindelerregend hohen Einsätzen. Die vollen Konten der VIPs aus Sport, Business und Entertainment bescheren ihr ein Jahrzehnt voller Glamour und Erfolg.

Doch eines Tages erregt Mollys Glückssträhne unerwünschte Aufmerksamkeit, als sie versehentlich Mitglieder der russischen Mafia an ihren Spieltisch holt. Schon bald danach wird sie mitten in der Nacht von 17 schwer bewaffneten FBI-Agenten verhaftet und unter Anklage gestellt. In ihrem Anwalt Charlie Jaffey (Idris Elba) findet Molly ihren einzigen Verbündeten. Doch um sie zu verteidigen, muss Charlie hundertprozentig von ihrer Unschuld überzeugt sein: Wie viel wusste sie wirklich über illegale Machenschaften hinter den Kulissen ihrer Pokernächte? Und warum besteht sie darauf, die Namen ihrer prominenten Kunden zu verschweigen? Welches Spiel spielt Molly Bloom wirklich?

MOLLY’S GAME – ALLES AUF EINE KARTE basiert auf der wahren Geschichte der von Molly Bloom. Die Entstehung des Films beginnt früh, sogar noch vor ihrem Kontakt mit dem FBI: Molly lernte auf einer ihrer Party den Autor Leopoldo Gout kennen, der von ihrer Geschichte sofort begeistert war. Er wollte ihre Leben in einem Roman adaptieren. Durch Mollys Verhaftung wenig Zeit später stockten die Umsetzung. Nach dem Prozess konnte es weitergehen und Bloom veröffentlichte 2014 ihre Memoiren. Parallel versuchte Gout die Geschichte auch in Hollywood unterzubringen. Dies gelang, wenn auch nur zögerlich: Denn Aaron Sorkin kannte ein paar der Menschen persönlich, die in diesem Biopic auftauchen würden und er wollte von niemanden Klatsch verbreiten. Dennoch: Er schlug ein und bereut heute nichts mehr: „Wenn ich normalerweise für einen Film unterschreibe, dann ist das so etwas wie ein ‚Blind Date’. Es gibt irgendetwas, was mich daran interessiert, aber ich habe keine Ahnung, was ich machen soll. Ich laufe dann Monate lang die Wände hoch, bis ich die Story knacken kann. Aber nach dem Meeting mit Molly musste ich nur fünf Minuten nach Hause fahren, und schon hatte ich den ganzen Film.“ Sorkin findet einen Weg: er erzählt vor allem über genau das, was im Buch gar nicht thematisiert wird.

Und so scheint MOLLY’S GAME – ALLES AF EINE KARTE mehr eine Ergänzung der Memoiren als eine Adaption des Buchs. Genau das könnte sehr interessant sein. Darüber hinaus stellt für Drehbuchautor Sorkin der Film ein Novum da: Es ist sei Regiedebüt. Zum Cast zählen Jessica Chastain (DIE ERFINDUNG DER WAHRHEIT; 2017), Idris Elba (DER DUNKLE TURM; 2017), Kevin Costner (HIDDEN FIGURES; 2016), Michael Cera, Jeremy Strong, Chris O’Dowd, Bill Camp und Brian d’Arcy James.

Quelle: Pressematerial

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