LOMO – THE LANGUAGE OF MANY OTHERS (2018)

Kinostart: 12.07.2018 | Regie: Julia Langhof

Kurzinhalt:
Unsere Eltern haben uns immer gesagt, dass wir einzigartig sind. Sie haben gelogen. Familie Schalckwyck lebt in einem wohlhabenden Bezirk Berlins, Mutter Krista und Vater Michael wollen ihren Kindern Karl und Anna alle Möglichkeiten bieten. Die Zwillinge stehen kurz vor dem Abitur. Während die ambitionierte Anna schon ziemlich genau weiß, wie ihr Leben verlaufen soll, widmet Karl lieber seine ganze Aufmerksamkeit seinem Blog „The language of many others“.

Dort postet er unter anderem auch persönliche Aufnahmen seiner eigenen Familie, was Karls Verhältnis zu seinem Vater vor eine Zerreißprobe stellt. Als Karl sich in seine neue Mitschülerin Doro verliebt, glaubt er endlich zu wissen, was er will. Auch Doro findet Gefallen an ihrem eigensinnigen und rebellischen Mitschüler, lässt ihn jedoch nach einer kurzen Affäre wieder fallen. Für Karl ist jetzt klar: Nichts ist wahrhaftig, alles ist Willkür. Desillusioniert beginnt er ein gefährliches Spiel. Er veröffentlicht ein intimes Video von sich und Doro, und lässt mehr und mehr seine Follower die Macht über sein Leben übernehmen – am Ende sogar über Leben und Tod…

In der Tradition deutscher Indie-Film, zu denen FOR NO EYES ONLY oder BEN X gezählt werden kann, beschäftigt sich auch dieser Film mit den Grenzen zwischen modernen Möglichkeiten der Überwachung und die Intimität der Privatsphäre. Daraus entwickelt sich eine tragische, wie spannende Geschichte, in der eine Familie vor der Zerreißprobe steht. Vor der Kamera stehen Jonas Dassler, Lucie Hollmann, Eva Nürnberg, Karl Alexander Seidel und Marie-Lou Sellem.

Quelle: Pressematerial Farbfilm Verleih

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