CAPTAIN AMERICA: THE RETURN OF THE FIRST AVENGER (2014)

Cap is back!

INHALT:
Die Alieninvasion aus MARVEL’S THE AVENGER konnte gerade noch verhindert werden, da ist auch schon Steve Rogers (Chris Evans) alias CAPTAIN AMERICA mehr oder weniger in der Gegenwart angekommen. Er arbeitet nach wie vor als Agent an der Seite von Black Widow (Scarlett Johnasson) für die internationale Organisation S.H.I.E.L.D unter der Führung von Nick Fury (Samuel L. Jackson). Und doch kommen dem Helden aus einer anderen Zeit erste Zweifel an den bürokratischen Strukturen der Organisation. Seiner leisen Ahnung folgt bald eine klare Bestätigung als plötzlich Chefagent Nick Fury von Polzisten angegriffen wird. S.H.I.E.L.D wurde infiltriert und Cap kann keinem mehr trauen. Auf der Suche nach der Wahrheit hilft ihm Black Widow die Drahtzieher hinter dem Komplott zu entlarven und den Ruf von S.H.I.E.L.D wieder herzustellen…

FAZIT:
Cap is back! Diesmal in der Gegenwart. Direkt angeknüpft an die Ereignisse in MARVEL’S THE AVENGERS muss diesmal Cap mit einem Feind im inneren Kämpfen. Was wie eine ausgetüftelte Spionagegeschichte klingt, versagt jedoch allzu schnell. Auch der epische Spannungsbogen mit vielen Rückblicken auf die Vergangenheit zeichnen nur ein sehr schwaches Bild und machen diesen Superheldenfilm leider nur zu einem durchaus unterhaltsamen Actionfilm, der ein netter Lückenfüller auf MARVEL’S THE AVENGERS 2: AGE OF ULTRON darstellt.

So versucht leider nur beiläufig ein Kriegsheld aus den 1940ern sich in einer Welt der Vernetzung und digitalen Konsumprodukte zurecht zu finden. Die angerissene Selbstfindung wird schnell durch einen vorhersehbaren Komplott in S.H.I.E.L.D. unterbrochen. Doch auch dieser Handlungsbogen kommt ebenso brachial gewollt, wie Caps Probleme mit der gegenwärtigen Welt. Schade, denn ein bisschen mehr Subtilität in der Geschichte wäre die Würze gewesen, die den CAPTAIN AMERICA: THE RETURN OF THE FIRST AVENGER abrunden könnte. Lebt doch gerade der Spionagefilm doch von seinen spannenden Wendungen.

Der Feind ist stark und doch ohne Konturen. Ein Krieger (Sebastian Stan als „Winter Soldier“) aus einer anderen Zeit und ein alternder Anführer (Robert Redford als Alexander Pierce) – das reicht nicht, um zu begeistern, passt aber in das Spionagethema herein. Gerade bei den Gegenspielern wäre jedoch deutlich mehr Potential vorhanden gewesen. So hangelt sich CAPTAIN AMERICA: THE RETURN OF THE FIRST AVENGER von einer großen, sehenwerten und effektvollen Actionszene zu der anderen, um im großen Finale einfach mal alles kaputt zu machen – das ist wortwörtlich zu verstehen!

In Sachen Action muss sich CAPTAIN AMERICA: THE RETURN OF THE FIRST AVENGER daher nicht verstecken. Caps Schild fliegt nur so durch den Raum, überall explodiert was und sogar S.H.I.E.L.D-Chef Nick Fury bekommt endlich seine verdienten 10 Minuten Action. Und was soll man sagen? Samuel L. Jackson hat es einfach immer noch drauf!

Lohnt sich die Comicverfilmung von den Marvel Studios? Keine Frage! Trotz der recht einfachen Story ist CAPTAIN AMERICA: THE RETURN OF THE FIRST AVENGER auf jeden Fall das erste große Filmhighlight im Kinojahr 2014. Für Fans einfach ein Muss!

Ab morgen (27.03.2014) startet Marvels CAPTAIN AMERICA: THE RETURN OF THE FIRST AVENGER in den deutschen Kinos.

Von Jörg Gottschling

Bewertung:

Quelle: Disney/ Marvel Studios 2014

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Moin! Ich bin der Filmaffe. Und der Blog ist meine Schuld. Als Filmjunkie, Digital Native & Medienprimat ist mein natürlich Habitus der Bildschirm und alles, was sich darin befindet.
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