HOMESICK (2015)

Kinostart: 15.10.2015 | Regie: Jokob M. Erwa

Kurzinhalt:
Die ehrgeizige Cello-Studentin Jessica (Esther Maria Pietsch) und ihr Freund, der junge Physiotherapeut Lorenz, beziehen ihre erste gemeinsame Wohnung. Als Jessica erfährt, dass sie beim renommierten „Young&Classix&Award“ in Moskau für Deutschland antreten soll, ist das ihre große Chance. Die beiden genießen ihr neues Leben und das neue Zuhause. Während Lorenz tagsüber außer Haus ist, bereitet sich Jessica zuhause für den Wettbewerb vor.

Angetrieben von ihrem Ehrgeiz und Perfektionismus scheinen für Jessica langsam die Grenzen zwischen Realität und Einbildung zu verschwimmen. Sie übt wie besessen, wirkt oft abwesend und kann auch nachts keine Ruhe mehr finden. Freunde werden zu Gegnern, Nachbarn zu Überwachern, das neue Zuhause zum selbstgewählten Gefängnis und die Musik zum Alptraum. Schließlich steht sie vor dem Scherbenhaufen, zu dem sie ihr Ehrgeiz geführt hat. In der verzweifelten Hoffnung, dadurch ihr Glück wieder herstellen zu können, will sie nun ihr Zuhause verteidigen – koste es, was es wolle…

Das Psychodrama HOMESICK ist der zweite Spielfilm von Jokob M. Erwa (HEILE WELT; 2007). Wie der Titel schon beinhaltet, befasst sich der Film mit einer ernsten Volkskrankheit: Dem Leistungsdruck. Wer ihm verfällt, droht sich darin völlig zu verlieren und darin zu zerbrechen. Der gerade einmal 53.000 Euro teure Low-Budget-Film HOMESICK nutzt seine enges Budget und den zugeschnürten inneren Zustand durch ein enges äußeres Gefängnis – die eigene Wohnung – zu errichten. Manchmal ist weniger eben doch mehr.

HOMESICK hatte seine Premiere im Rahmen der Berlinale 2015 und startet am 15.10.2015 in den deutschen Kinos.

 

Quelle: Pressematerial Darling Berlin 2015

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