Gewalt im Film – Am Beispiel ZERO DARK THIRTY!?

Erst letzte Woche entfachte eine neue Kontroverse zu Gewalt in aktuellen amerikanischen Spielfilmen. Dort wurde der übermäßige Schußwaffengebrauch verurteilt. Angeblich sorge diese Art der Darstellung für eine Förderung der amerikanischen Waffenaffinität.

Nun ist einer dieser Filme, ZERO DARK THIRTY(dt. Kinostart: 31.01.2013) von Regisseurin Kathryn Bigelow, erneut im Kreuzfeuer der Medienkritik. Diesmal geht es um die sehr gewalttätigen Folterszenen in diesem Kriegsfilm rund um die 10jährige Verfolgung von Osama Bin Laden.

Dabei wird, wie in dem Kommentar in der Zeit Online deutlich wird, scheinbar nur die realistische und grausame Wahrheit gezeigt. Denn Regiesseuerin Bigelow beruft sich bei ihren Darstellungen auf Quellen aus erster Hand „und beansprucht damit journalistische Kriterien für ihren Film.“

Mittlerweile hat der Protest gegen den Film so große Ausmaße genommen, dass sogar von einer Boykottierung des fünfach nominierten Filmes bei der Oscar-Verleihung die Rede ist.

Was meint Ihr? Übertriebendes Durchgreifen? Oder nötige Kritik?

Hier geht es zum Artikel: http://www.zeit.de/kultur/film/2013-01/film-zero-dark-thirty-kathryn-bigelow-folter-kommentar

Jörg Gottschling

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Moin! Ich bin der Filmaffe. Und der Blog ist meine Schuld. Als Filmjunkie, Digital Native & Medienprimat ist mein natürlich Habitus der Bildschirm und alles, was sich darin befindet.
Jörg Gottschling

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