FREDDY/ EDDY (2018)

Kinostart: 01.02.2018 | Regie: Tini Tüllmann

Kurzinhalt:
Der Maler Freddy (Felix Schäfer) steckt in seiner schwersten Krise: Er soll seine Frau brutal zusammengeschlagen haben, weiß aber nichts davon. Von seiner bisher so„angesagten“ Kunst will plötzlich niemand – nicht einmal die Galeristin (Katharina Schüttler) – etwas wissen.

Das Sorgerecht für den 8‐jährigen Sohn ist in Gefahr. Plötzlich taucht Eddy, sein imaginärer Freund aus Kindheitstagen wieder auf. Anfangs zweifelt Freddy an seinen Sinnen,doch Eddy gleicht ihm nicht nur aufs Haar, er scheint auch so real zu sein wie alles Andere in seinem Leben. Er beginnt die neue Unterstützung zu schätzen, doch schon bald passieren seltsame Dinge.

Das Leben entgleitet Freddy, umso mehr der vermeintliche Doppelgänger sich bei ihm einnistet. Besonders als eine neue Nachbarin (Jessica Schwarz) mit ihrer halbwüchsigen Tochter (Greta Bohacek) auftaucht und sich ihm nähert, bekommt Freddy Angst.

Es beginnt ein packendes Verwirrspiel um die Kontrolle von Identität, um Halluzination und Wirklichkeit. Wie soll man beweisen, dass es jemanden gibt, den man sich eigentlich nur ausgedacht hat?

Ein Psychothriller in Deutschland zu produzieren, ist nicht ganz leicht. Davon können bestimmt auch die Filmemacher von DIE VIERHÄNDIGE ein Lied singen?! Komödien und Kinderfilme bestimmen die Produktionsfirmen. Regisseurin Tini Tüllmann hat das erkannt, gab aber nicht auf. Nach eineinhalb Jahren beschloss sie, ihren Film selbst zu produzieren. Mit einem Gesamtbudget von gerade einmal 75.000 Euro ging es in die Produktion.

Dann kamen die 50. Hofer Filmtage und ihr Low Budget Thriller FREDDY/ EDDY gewann aus dem Stand den Heinz-Badewitz-Preis. Weitere Festivals und auch viel Anerkennung folgten. Wir dürfen uns also auf einen großen Film freuen, der einen steinigen Weg hinter sich hat. Merken sie sich das, liebe deutsche Filmproduzenten!

Quelle: Pressematerial Filmlawine

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