EINE GESCHICHTE VON LIEBE UND FINSTERNIS (2016)

Kinostart: 03.11.2016 | Regie: Natalie Portman

Kurzinhalt:
Amos (Amir Tessler) wächst in den 1940er-Jahren in Jerusalem auf, wo die aus Europa vertriebenen Juden auf einen israelischen Staat hoffen, der ihre rechtmäßige Heimat werden soll. Von diesem gelobten Land träumen auch Amos‘ Eltern: seine fantasievolle Mutter Fania (Natalie Portman) und sein intellektueller Vater Arieh (Gilad Kahana). Der Bibliothekar hat gerade sein erstes Buch über hebräische Literatur veröffentlicht und hält seinem zehnjährigen Sohn gern Vorträge über Sprachwissenschaft. Die schönsten Geschichten erzählt aber seine Mutter.

Geschichten von früher, von ihrer Familie und ihrem Zuhause in Polen, aber auch Gleichnisse. Arieh, der Akademiker, nimmt sie nicht ernst. Doch der einfühlsame Amos ist fasziniert. Und wenn er einmal groß ist, möchte Amos Landwirt werden, in einem Kibbuz mithelfen und die neue Heimat aufbauen. Doch der ersehnte Staat kommt und bringt einen neuen Krieg.

Der Alltag wird Fania zur Last. Ihr einziger Sohn Amos ist das Licht in ihrem zu engen Leben. Doch auch Amos kann seine Mutter nicht vor der Finsternis bewahren, die sie umfängt: Fania wird immer schwermütiger und teilnahmsloser. Kein Arzt kann helfen. Welche Zukunft hat Amos, wenn seine geliebte Mutter ihm keine Geschichten mehr erzählt?

Für die Verfilmung des autobiografischen Romans von Amos Oz EINE GESCHICHTE VON LIEBE UND FINSTERNIS wagt Natalie Portman erstmals den Spagt zwischen Regie und Schauspielerei. Obendrein schrieb Portman auch das Drehbuch zum Film. „Selbstverständlich war ich nervös. EINE GESCHICHTE VON LIEBE UND FINSTERNIS ist mein erster Langfilm als Regisseurin. Natürlich fragte ich mich, ob ich dem gewachsen bin. Als Schauspielerin habe ich 35, 40 Filme gedreht und dabei viel erlebt – positiv wie negativ. Die größte Sorge ist, dass man am Set auf einen schwierigen Menschen trifft, dass es Streit gibt, das Wetter nicht mitspielt, jemand krank wird oder sich gar verletzt. Das wäre ein echter Albtraum.“, so die Regisseurin.

Der Film erzählt von einem kleinen Jungen, der eine große Leidenschaft für kleine und große Geschichten entwickelt. Er wächst in einem kompliziertem Umfeld mitten in den Wirren nach dem zweiten Weltkrieg auf, der darin nicht nur seinen Platz finden muss, sondern auch den psychischen wie seelischen Zusammenbruch seiner Mutter miterleben.

Da sich der Film mehrere Jahre umspannt, wir die Hauptrolle des Amos von gleich drei Schauspieler dargestellt: Amir Tessler, Yonatan Shiray und Alex Peleg. Natalie Portman übernahm die Nebenrolle der Mutter Fania.

Quelle: Pressematerial Koch Media 2016

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