DINKY SINKY (2018)

Kinostart: 08.02.2018 | Regie: Mareille Klein

Kurzinhalt:
Frida (Katrin Röver) wünscht sich ein Kind. Doch ihre Sehnsucht erfüllt sich nicht, und dann läuft auch noch der Mann davon. Während um sie herum ein regelrechter Babyboom ausbricht, verläuft ihr eigenes Leben vermeintlich rückwärts. Für Kummer bleibt keine Zeit. Sie ist 36 Jahre alt und der festen Überzeugung: jetzt oder nie. Es muss schnell ein neuer Lebenspartner her. Erst spät merkt Frida, dass die Jagd nach einem perfekten Leben nicht der Weg zum großen Glück ist.

Der Hollywood Reporter erklärt DINKY SINKY zum bayrischen BRIDGET JONES. Damit ist die Meßlatte gerichtet. Thema und Figur passen tatsächlich zu BRIDGET JONES BABY. Aber der Rest? Er geht wohl einen deutschen Sonderweg. Oder noch genauer: DINKY SINKY geht seinen eigenen Weg und dabei wahrscheinlich tiefer als die seichte Komödie aus Großbritannien:

„Ein Kinderwunsch ist intim, ein unerfüllter Kinderwunsch erst recht. Und trotzdem meint jeder, hier mitreden zu dürfen, im Privaten wie in der Öffentlichkeit. In den letzten Jahren wurde der KiWu, wie er unter Insidern genannt wird, sogar zu einem Politikum. […] Mir begegnete das Thema KiWu das erste Mal mit voller Wucht als ich 26 Jahre alt war. Auf der Suche nach einer Gesprächstherapie nutzte ich die üblichen fünf Probestunden und besuchte einen freundlichen, jüngeren Therapeuten. Stunde für Stunde erzählte ich ihm von meinen Beziehungsproblemen. In der fünften Stunde sagte er: „Es wird Zeit, dass Sie sich trennen. Je früher desto besser. Sie werden nicht jünger. Die Zeit rennt Ihnen davon.“ Es verschlug mir die Sprache. Ohne noch etwas zu sagen, verließ ich nach einigen Minuten die Praxis und kehrte nicht zurück.

Der Rat des Therapeuten hatte mich verunsichert und Angst ausgelöst, vor der Zukunft und vor meinen Entscheidungen. Verbaute ich mir mit Mitte zwanzig den Rest meines Lebens? Und was heißt ,verbauen‘, gibt es denn ein richtiges Modell? Inzwischen habe ich mich an solche Ratschläge gewöhnt.“, so die Regisseurin.

Vertrieben wird DINKY SINKY von dem 2017 gegründeten Koryphäen Film von Felix Stark. Jener wurde durch seine Dokumentation PEDAL THE WORLD (2015) und EXPEDITION HAPPINESS (2017) bekannt. Vor der Kamera stehen unter anderen Katrin Röver, Till Firit, Ulrike Willenbacher, Michael Wittenborn, Götz Schulte, Franciska Raco und Katarina Hauter.

Quelle: Pressematerial Koryphäen Film

Werbung:

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: