DIE VERGESSENE ARMEE (2017)

Kinostart: 08.06.2017 | Regie: Signe Astrup

 

Kurzinhalt:
Als am 9. November 1989 die Berliner Mauer fiel, wurde auch die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR mit einen Schlag überflüssig. Sie hatte als Machtinstrument der Sozialistischen Einheitspartei (SED) ausgedient. Im Zuge der offiziellen Auflösung der NVA ein knappes Jahr später wurden nur knapp 11.000 Soldaten längerfristig in die Bundeswehr übernommen.

Hunderttausende ehemalige DDR-Streitkräfte standen hingegen plötzlich auf der Straße. Seit über 25 Jahren sind sie nun Bürger der Bundesrepublik. Doch sind sie auch alle Teil unserer Gesellschaft geworden? Und wie gehen sie mit der eigenen Vergangenheit um?

Die Filmemacherin und Drehbuchautorin Signe Astrup begibt sich in ihrem Dokumentarfilm DIE VERGESSENE ARMEE auf die suche nach ehemaligen NVA-Soldaten und deren Angehörigen. Was sie erfährt ist, mag im ersten Moment überraschen: Einige haben sich bis heute nicht mit den neuen Systemen abgefunden, fühlen sich gar verraten von ihrer Staatsführung. Sie versammeln sich noch heute regelmäßig in Traditionsverbänden und Kameradschaften, reden über die gute alte Zeit vor der Wende und salutieren noch heute stramm in ihren alten Uniformen. Es scheint, als sei bei ihnen die Zeit stehen geblieben. Als gebe es sie immer noch, diese „vergessene Armee“.

Quelle: Pressematerial Salzgeber 2017

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