DIE ÜBERGLÜCKLICHEN (2016)

Kinostart: 29.12.2016 | Regie: Paolo Virzi

Kurzinhalt:
Maria Beatrice Morandini Valdirana (Valeria Bruni Tedeschi) ist Gräfin und Quasselstrippe, die sich in der Welt der Schönen und Reichen bestens auskennt. Seitdem sie sich in einen Berufsverbrecher verliebt und der italienischen Justiz zahlreiche Gründe gegeben hat, sie unter Arrest zu stellen, ist von ihrer gesellschaftlichen Bedeutung nicht mehr viel übrig.

Beatrice muss sich in der rustikalen Villa Biondi psychologischer Behandlung unterziehen. Als die junge Donatella (Micaela Ramazzotti), die außerhalb ihres eigenen Universums kaum anzutreffen ist, dort ebenfalls Patientin wird, nimmt Beatrice die gebrochene Frau unter ihre Fittiche. Beim Arbeitseinsatz in einer lokalen Gärtnerei ergibt sich eine seltene Gelegenheit, den goldenen Käfig zumindest kurzfristig zu verlassen: Beatrice und Donatella büchsen aus.

Dicht gefolgt von einem Dutzend Psychologen jagen sie durch die Toskana und freunden sich bald an. Zwischen bipolaren Glücksschüben, manischer Zielstrebigkeit und zwanghafter Furchtlosigkeit verstehen sie einander besser als sonst jemand es könnte. Nichts weniger als das Glück wollen sie suchen bei ihrem Ausflug in dieses Freiluft-Irrenhaus, das man viel zu oft mit der Realität verwechselt.

DIE ÜBERGLÜCKLICHEN hört sich wie eine italienische, witzige Version des US-Dramas GIRLS INTERRUPTED an. Paolo Virzis (DIE SüßE GIER; 2014) unkonventionelle und eigentlich auch tragische Geschichte über zwei wirre Frauen, die das Glück suchen, ist eine Feel-Good-Komödie, in der die eigene Zerbrechlichkeit durch eine enge Freundschaft ausgehoben wird. Von seinem Thema her erwartet man so einem Film eigentlich in Frühling und nicht in den depressiven Wintermonaten. Aber vielleicht ist er ja genau deswegen zu dieser Zeit in unseren Kinos genau richtig aufgehoben.

Quelle: Pressematerial Neue Vision Filmverleih 2016

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