DIE TOCHTER (2018)

Kinostart: 17.05.2018 | Regie: Mascha Schilinski

Kurzinhalt:
Als Jimmy und Hannah endlich einen Käufer für ihr marodes Ferienhaus auf der griechischen Vulkan-Insel gefunden haben, kehrt das ehemalige Paar zum ersten Mal an jenen Ort zurück, an dem es sich zuletzt vor genau zwei Jahren getrennt hat. Mit im Schlepptau: ihre siebenjährige Tochter Luca, um deren Liebe die zwei Erwachsenen in ständiger Konkurrenz zueinander buhlen.

Kaum angekommen treten trotz aller Bemühungen alte Spannungen und Konflikte an die Oberfläche. Vor allen Dingen Hannah ist eifersüchtig auf das sehr innige Vater – Tochterverhältnis, an dessen Exklusivität sie nicht ran zu reichen vermag. Doch auch bei Jimmy löst der bevorstehende Verkauf des Hauses etwas aus: es ist das unumstößliche Ende von einem einstigen Traum – der gemeinsamen Zukunft als Familie.

Dem Berliner Alltag entrissen geschieht etwas, womit keiner mehr gerechnet hätte: Hannah und Jimmy verlieben sich wieder ineinander. Vorsichtig wagen sie einen Neunanfang als Liebespaar. Doch ausgerechnet ihre Tochter Luca setzt alles daran, genau dies zu verhindern…

Ein Paar findet wieder zu einander. Doch ausgerechnet die eigene Tochter stellt sich dagegen. Eine wirklich sonderbare Ausgangssituation, die sich dem Zuschauer in DIE TOCHTER offenbart. Das Drama von Mascha Schilinski, die ihre Inspiration zu dieser Geschichte aus dem Berliner Alltag holte: „Letztes Jahr im Spätsommer saß ich in Berlin draußen auf der Terrasse eines Kreuzberger Restaurants und beobachtete folgende Szene: Ein ungefähr dreijähriger Junge rollte gelangweilt mit seinem Bobby Car um eine Eisenstange des Vorplatzes vom Café. Quengelnd versuchte er die Aufmerksamkeit seiner Eltern zu erobern, die in ein lebhaftes Gespräch mit Freunden vertieft waren. Wütend über die Nichtbeachtung der Eltern, fing der Junge an, sein Bobby Car gegen die Eisenstange zu rammen, immer doller. Seine Eltern, lachend am Erzählen, schauten nicht zu ihm. Zitternd vor Wut schmiss sich der Junge auf den Boden und kickte das Bobby Car zur Seite. Es fiel um. Laut begann er los zu heulen. Jetzt reagierten die Eltern. Die Mutter stand auf, ging zu ihrem Jungen hin, hockte sich neben ihn und wollte wissen, was ihm passiert sei. Der Junge zeigte heulend auf die Eisenstange und rieb sich den Kopf. Die Mutter pustete mitfühlend gegen seine Stirn und der ganze Tisch schaute zu ihnen hinüber – alle raunten dem Jungen tröstende Laute zu. Die Mutter nahm ihr Kind auf den Arm und trug es zum Tisch. Der Junge schaute mich über die Schulter der Mutter hinweg an und ich meinte, ihn ganz leise lächeln zu sehen. Jetzt hatte er die Aufmerksamkeit, die er wollte, obwohl in Wirklichkeit gar nichts passiert war.“, so die Regisseurin.

Quelle: Pressematerial missingFilms

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