BIG FISH (2003)

Ein Leben so ereignisreich wie unglaubwürdig

Das Leben ist nur eine Aneinanderreihung von Geschichte und manch einer hat sogar das große Glück ein wirkliches Abenteuer zu erleben. Doch manchmal ist dieses Abenteuer zu unglaubwürdig. Edward Blooms Leben ist, wenn man seinen Erzählungen Glauben schenkt, voll von unglaublichen Begegnungen und skurrilen Erlebnissen – und davon erzählt der Film BIG FISH von Tim Burton.

INHALT:

Weil Edward (Ewan McGregor) an seinen wundersamen Geschichten festhält und sein Sohn William es leid ist, immer wieder die Fantastereien seines Vaters mit anzuhören, entzweit sich Vater und Sohn. Erst als Edward krank und bettlägerig kurz vor dem Sterben liegt, begegnen sie sich wieder. Für Edward ein Grund sein Leben noch mal in allen Einzelheiten Revue passieren zu lassen. So erzählt er zunächst von seiner Geburt, seiner seltsamen Kindheit und seinen Wachstumsproblemen.

Und irgendwann wurde ihm seine idyllische Heimatstadt zu klein und so brach er mit einem Riesen namens Karl zu seinem größten Abenteuer auf. Welches es war? Es war die Suche nach der Liebe seines Lebens…

FAZIT:

Episodenhaft erzählt findet Edward ein tief im Wald verborgenes Dorf, reist mit einem Zirkus durch das Land, überlebt die Wirren des zweiten Weltkrieges und wird kurzzeitig zum Bankräuber. Tim Burton, der Meister von träumerischen Skurrilitäten und zauberhaft-morbider Komik, hat mit diesem Film ein stilles Meisterwerk geschaffen, das Seinesgleichen sucht. Er kreierte ein wundersames Märchen zwischen Realität und einer Welt voll von Hexen, Werwölfen und französisch sprechenden Papageien.

Ob Danny DeVito als Zirkusdirektor, Steve Buscemi als verkappter Dichter ohne vollendetes Werk oder Dauerbesetzung Helena Bonham Carter als alte verschrobene Hexe, zahlreiche Gastauftritte bekannter Schauspieler an die richtigen Stellen gesetzt verleihen dem Film eine unbeschreibliche Tiefe. Doch einer überzeugt ganz besonders: Atemberaubend charismatisch-smart spielt Ewan McGregor den selbstbewussten und zielsicheren, jungen Edward Bloom.

Hier könnt ihr die Filmkritik nochmal nachhören:

Auf eindringliche Weise zeigt BIG FISH wie unglaublich schön das Leben sein kann, wenn man nur den Mut hat, nicht nur zu träumen, sondern seine Träume mit allen Mitteln wahr zu machen. Darum seht diesen Film, lasst euch verzaubern und genießt ein Märchen über einen kleinen Mann, der zum Großen Fisch wurde.

von Jörg Gottschling

Quelle: Pressematerial Sony Pictures Home Entertainment

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Moin! Ich bin der Filmaffe. Und der Blog ist meine Schuld. Als Filmjunkie, Digital Native & Medienprimat ist mein natürlich Habitus der Bildschirm und alles, was sich darin befindet.
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