AFFENKÖNIG (2016)

Kinostart: 13.10.2016 | Regie: Oliver Rihs

Kurzinhalt:
Lebemann Wolfi (Hans-Jochen Wagner) lädt zu seinem 45. Geburtstag auf sein prächtiges Anwesen in die Provence – Viktor (Samuel Finzi), Ralph (Oliver Korittke) und Martin (Marc Hosemann) folgen dem Ruf mitsamt ihren Frauen (Jule Böwe, Jytte-Merle Böhrnsen) und Kindern. Seit ihren wilden Jugendtagen in Berlin haben sich die Freunde nicht mehr gesehen.

Knapp 20 Jahre, in denen der Alltag im einst so verhassten Establishment bei ihnen allen seine Spuren hinterlassen hat. So sehr sie sich über das Wiedersehen freuen, so pompös hat Jubilar Wolfi die Feierlichkeiten vorbereitet: Der Pool ist mit freizügigen Gespielinnen charmant bestückt, und nicht nur Champagner steht jederzeit eisgekühlt bereit. Es wird gegessen, getrunken, die Sonne genossen und längst abgelegte Gewohnheiten aus alten Tagen leben wieder auf.

Ein Treiben, in das sich auch die Frauen skeptisch einreihen, die ihre Männer im Kreise der Freunde kaum wiedererkennen, und das die Kinder mit unschuldigem Blick und voller Verachtung für die Alten beobachten. Doch dann, als die Bäuche so richtig rund sind und der Exzess langsam aber sicher seinen Höhepunkt erreicht, geht es ans Eingemachte. In der Hitze des südfranzösischen Spätsommers prallen alte Animositäten auf neue Befindlichkeiten, Lebenswege werden kritisch hinterfragt, und die gerade noch so glorifizierte gemeinsame Vergangenheit wird Stück für Stück filetiert und auf dem Altar der Freundschaft zum Opfer dargeboten…

AFFENKÖNIG ist eine Tragikomödie über gestandene Männer in der Midlife Crisis: Die gute alte Zeit. Sie wird gerne romantisiert und verklärt. Fürher war man Rebell, hat man das Leben nich genossen und weder nach vorne noch zurück geblickt. Das hier und jetzt zählte. Mit den Jahren gab man diese Lebensgewohnheit auf. Man gesteht sich ein, dass diese Periode im Leben vorbei ist – doch so richtig ablegen will man sie auch nicht. In AFFENKÖNIG von Oliver Rihs versuchen vier alte Freunde wenigstens für ein Wochenende wieder alles aufleben zu lassen. Doch sie zerbrechen an sich selbst – denn die Zeiten ändern sich nun mal. Vor der Kamera zu sehen sind: Hans-Jochen Wagner, Samuel Finzi, Oliver Korittke, Marc Hosemann, Jule Böwe und Jytte-Merle Böhrnsen.

Quelle: Pressematerial Port au Prince Pictures 2016

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