Ab sofort: Drehverbot in Paris

Ab sofort dürfen Filmemacher die beliebte Kulisse der Pariser Innenstadt nicht mehr für ihre Projekte nutzen und müssen sich nach Alternativen umsehen. 

Nach dem entsetzlichen Anschlag auf die Redaktion des Satire-Magazins Charlie Hebdo am 7. Januar 2015 in Paris, bei dem die gesamte Leitung der Redaktion ermordet wurde, herrscht Ausnahmesituation in der französischen Hauptstadt. Das bekommt jetzt auch die Filmbranche zu spüren.

Für die gesamte Innenstadt wird bis auf weiteres keine Drehgenehmigung für Actionszenen und großen Außenaufnahmen mehr erteilt. Auch alle öffentlichen Einrichtungen sind von dieser Regel betroffen. So sind dort auch Innenaufnahmen untersagt.

Begründet wurde diese Regelung damit, dass Terroristen die Situation ausnutzen könnten und unbehelligt unter Waffen durch die Straßen ziehen könnten, weil sie für Schauspieler gehalten werden könnten oder sogar umkehrt Schauspieler in dieser angespannten Stimmung fälschlicherweise für Terroristen gehalten werden könnten.

Für die Filmbranche ist der fehlende Zugang zu den einzigartigen Kulissen in Paris zwar ein Verlust, aber die Sicherheit geht eben vor und so wird wohl jeder Filmemacher diese Entscheidung verzeihen.

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