Schon 80 Jahre Goofy – ein alter Hund und immer noch großartig

Goofy gehört zu der ersten Riege unter Walt Disneys Zeichtrickfiguren. Als treuster Freund von keinem geringern als dem berühmten Mickey Maus ist er schon mehr als 80 Jahre aktiv. Angelegt als liebenswerte Dumpfbacke (goofy heißt wörtlich übersetzt „doof“, „tolpatischig“) wurde er über die Jahre mit Donald und Mickey zu einem der beliebtesten Charakteren aus dem Hause Disney.

Seinen ersten Auftritt hatte er, noch unter dem Namen Dippy Dawg, als Konzertstörenfried am 25. Mai 1932. Und auch sein typisches Gelächter („Ahijak“) beherrschte er schon sehr gut:

Seit diesem Auftritt sind nun schon mehr als 80 Jahre vergangen. In diesen Jahren hat er viele Rollen gespielt. Die berühmteste und wohl auch beliebteste Reihe mit Goofy, waren die „Ratgeber“. Gerade die Sportratgeber sind wohl den meisten bekannt. Diese brachten ihm auch den Spotnamen „Sport-Goofy“ ein.

1. Beispiel – Wie spielt man Football (1944):

Auch alltägliche Lebenshilfen waren Thema in Goofys Ratgebern. So verriet er uns, wie man ein richtiger Seeman wird oder was man als guter Fotograf beachten muss, aber auch, wie man sich als Autofahrer richtig verhält…

2. Beispiel – Goofy der Teufelsfahrer (1950):

…oder wie man tanzt.

3. Beispiel – Wie man tanzt (1953):

Aber Goofys Kurzfilme als Ratgeber für alle Fälle sind nicht irgendwann in den 60er Jahren ausgelaufen.  Es wurden, so gut oder schlecht man sie finden möchte, auch in den letzten Jahrzehnten neue Kurzfilme mit Goofy produziert:

4. Beispiel – Wie wird man ein Spion (1999):

Goofy war aber nicht nur als knallharter Tester und Ratgeber für alle Lebenslagen unterwegs. So wurde er im Oktober 1968 durch das Essen von Erdnüssen zu dem Helden Super Goof:

Zusammen mit Mickey löste er zudem unzählige Fälle, hatte einige Nebenrollen im größen Disnyefilmen, wie DIE DREI CABALLEROS (1943), FRÖHLICH, FREI, SPAß DABEI (1947) oder DIE DREI MUSKETIERE (2004) und durchlebte in zahlreichen Comics das Leben von großen Berühmtheiten, wie Leonardo da Vinci.

Und er spielte all diese Rollen ohne ein schlechtes Wort, aber mit Hingabe. Bis Goofy in den 90ern endlich seine eigene große Show bekam: GOOFY & MAX. Zusammen mit seinem Teenagersohn erlebte er 78 Folgen und zwei abendfüllende Spielfilme (GOOFY – DER FILM; 1995/ GOOFY IST NICHT ZU STOPPEN; 2000) lang den ganz „normalen“ Alltag eines alleinerziehenden Vaters. Es war eine Real-Doku, die uns hinter die wahre Person dieses einzigartigen Charakters blicken ließ.

Nach den 90ern wurde es wieder etwa ruhiger um den navien Tolpatsch Goofy. Seinen letzten größeren Auftritt hatte er in dem Videospiel Kingdom Hearts (2002). Nun fragen wir uns: Wohin wird es in den nächsten Jahren Goofy verschlagen? Man weiß es noch nicht. Doch eines ist gewiss: Goofy mag zwar ein sehr alter Hund sein, aber er ist nach wie vor großartig!

Wie findet Ihr Goofy? Welche ist Eure Disney-Lieblingsfigur?

 


Jörg Gottschling

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Moin! Ich bin der Filmaffe. Und der Blog ist meine Schuld. Als Filmjunkie, Digital Native & Medienprimat ist mein natürlich Habitus der Bildschirm und alles, was sich darin befindet.
Jörg Gottschling

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